Siegerehrung des Blumenschmuckwettbewerbs in Vellmar - Wechsel an der Juryspitze

Gold für grünen Daumen

Einer der preisgekrönten Gärten: der von Leni Könnecke. Foto: Habermann / Repro: Rogge-Richter

Vellmar. In jedem Abschied, mag er noch so traurig sein, liegt auch ein Neuanfang: Landschaftsarchitekt Hans-Friedrich Werner hat aus persönlichen Gründen sein Ehrenamt als Juryvorsitzender des Blumenschmuckwettbewerbs der Stadt Vellmar abgegeben. Das teilte Bürgermeister Dirk Stochla (SPD) am Mittwochabend im Bürgerhaus Vellmar-West den zahlreichen Gästen der Siegerehrung mit.

Hans-Friedrich Werner, der die Preisverleihung noch ein letztes Mal als „Kopf“ der Jury begleiten wollte, konnte laut Stochla aus gesundheitlichen Gründen nicht daran teilnehmen. Stochla bedankte sich für das „als sehr hoch einzuschätzende Engagement“ Hans-Friedrich Werners, der maßgeblich am Erfolg des städtischen Blumenschmuckwettbewerbs beteiligt war und sich über Jahre hinweg für dessen Fortbestand eingesetzt hat.

Auf der Suche nach Gärten

Die Jury, bestehend aus Vertretern des Obst- und Gartenbauvereins Obervellmar sowie des Gartenbauvereins Niedervellmar 1951, hat sich bereits für einen Nachfolger aus eigenen Reihen entschieden: Eberhard Walther, der beruflich beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen tätig ist, ist der neue Vorsitzende der Preisrichter. Die waren im März und August zum 26. Mal auf der Suche nach den schönsten Stein- sowie Heidegärten, begrünten Hausfassaden, mit Blumen geschmückten Balkone und toll gestalteten Eingangsbereichen. Otto Ritter und Peter Habermann zeigten Fotos der Objekte in einer Bildershow.

Mit fachmännischem Blick beurteilten Hans-Friedrich Werner, Gudrun Bärwolf, Bernd Beier, Dieter Döring, Norbert Röhre, Eberhard Walther, Manfred Stieglitz sowie Fotograf Peter Habermann das Werk der 45 Gartenfreunde aus allen Teilen Vellmars, die sich an dem Wettbewerb beteiligt haben. Wer in den Kategorien wie Harmonie der Pflanzen in Farbe und Form, deren Wachstum, Blütenreichtum und zum Beispiel Pflegezustand die meisten Punkte erzielte, wurde jetzt dafür unter anderem mit einer Urkunde belohnt.

Als erfolgreichster Neubewerber bekam Klaus Exner zudem den Manfred-Ullrich-Wanderpokal überreicht. Mit Plaketten in Bronze, Silber und – zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs – sogar Gold, wurden die Teilnehmer ausgezeichnet, die zum wiederholten Mal erfolgreich teilgenommen haben. Wilfried Walter, 88, feierte seinen 24. Erfolg und durfte die begehrte goldene Tafel mit nach Hause nehmen. Damit diese nicht die einzige goldene Plakette bleibt, machte Eberhard Walther Werbung für den Wettbewerb: „Bleiben Sie dabei und sprechen Sie Ihre Nachbarn an, wenn diese einen schönen Garten haben. Wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer.“

Von Sarah Rogge-Richter

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