Goldene Konfirmanden gedachten in Altenbauna ihrer Einsegnung

Erinnerung an die Konfirmation 1963: Wilfried Krug (von links9, Irmgard Littebrand, Gerlinde Schillbach, Pfarrer Jochen Rieß, Ernestine Jäger-Heinzen, Anna-Maria Heinzen, Ursel Motog, Margret Dümer, Pfarrer Dirk Muth und Theo Kümmel in der Friedenskirche in Altenbauna.

Baunatal. Einsegung vor 50 Jahren – dieses Jubiläum wurde auch in der Friedenskirche in Altenbauna gefeiert. Dort fand für die Konfirmanden, die am 24. März 1963 eingesegnet worden waren, ein Gottesdienst statt, der viele bewegte.

Insbesondere angesprochen wurden die Teilnehmer durch die Predigt ihres ehemaligen Konfirmators Pfarrer Jochen Rieß (81).

Die Jahreslosung 2013 „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“ (Hebräer 13,14) war Ausgangspunkt seiner Ansprache. Rieß erinnerte an die Umbrüche und Aufbrüche in Altenbauna zu Beginn der 60er-Jahre, als sich VW angesiedelt hatte, und forderte die Jubilare auf „Suchende zu werden und zu bleiben“. Nämlich „Menschen, die um die Vorläufigkeit ihres Lebens in dieser Welt wissen und sie akzeptieren, weil das die Quelle ist, aus der wir unsere tiefste Lebendigkeit schöpfen können“, wie Rieß sagte.

Auch für den Pfarrer war es ein bewegender Gottesdienst, da die Konfirmanden sein erster Jahrgang auf der damals neu geschaffenen Pfarrstelle Altenbauna waren. Der Seelsorger war in Altenbauna von 1962 bis 1968 aktiv, zunächst als Sozialpfarrer im VW-Werk und ab 1963 als Gemeindepfarrer der Kirchengemeinde.

Beim gemeinsamen Mittagessen im Anschluss an den Gottesdienst wurden Erinnerungen an die Konfirmandenzeit und an das Leben im untergegangenen Dorf Altenbauna ausgetauscht. (ing)

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