Erneuerung der Sprunganlage: Lohfelden investiert 100.000 Euro

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Bauarbeiten im Nordhessenstadion in Lohfelden: Karl-Heinz Döring (links) und Uwe Degenhardt von der Firma Döring aus Pfaffschwende (Werra-Meißner-Kreis) stellen den Unterbau für die Kunststoff-Flächen und die Einfassungen an den Weit- und Hochsprunganlagen her. Mit auf dem Bild ist Projektleiterin Kristina Juraschka von der Gemeinde Lohfelden.

Lohfelden. Das lange Warten der Leichtathleten auf bessere Trainingsbedingungen im Nordhessenstadion in Lohfelden hat sich gelohnt: Bis Ende Oktober investiert die Gemeinde Lohfelden rund 100.000 Euro in die grundhafte Erneuerung der Sprung- und Kugelstoßanlagen.

Der Tennen-Belag auf der 400 Meter-Bahn soll voraussichtlich schon im nächsten Jahr aufgearbeitet werden.

„Das läuft alles prima“, sagte Abteilungsleiter Jörg Wagenknecht, der sich über die wesentliche Verbesserung der Trainings- und Wettkampfbedingungen für die rund 40 im Leichtathletikbereich der FSK aktiven Kinder und Jugendlichen freut. Ein Tartanbelag für die Aschenbahn rund um das Stadion wäre zwar wünschenswert, „mit den angelaufenen und noch geplanten Maßnahmen sind wir aber zunächst hochzufrieden“, sagte Wagenknecht der HNA.

Der gesamte Weit- und Hochsprungbereich hinter dem Tor an der Schwimmbadseite erhält einen Kunststoff-Belag. „Dann kann man hier künftig auch bei schlechtem Wetter springen“, sagte Kristina Juraschka von der Gemeindeverwaltung Lohfelden, die für die Baumaßnahme verantwortlich ist. An der Kugelstoßanlage werde die Einfassung erneuert und der Aschenbelag aufgearbeitet, sagte die Projektleiterin.

Das Land fördert die Baumaßnahme aus dem Sonderprogramm „Sportland Hessen“ mit 25.000 Euro. Die Gemeinde Lohfelden bestätigte, dass auch die Leichtathletikabteilung der FSK Lohfelden mit 15.000 Euro an dem Projekt beteiligt sei.

Die Bauarbeiten sollen – je nach der aktuellen Wetterlage – innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen abgeschlossen werden. Der Kunststoff-Belag soll eventuell erst im Frühjahr aufgebracht werden. Während der umfangreichen Bauarbeiten könne der Fußballspielbetrieb dennoch uneingeschränkt stattfinden, sagte Kristina Juraschka. (ppw)

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