Katholische Heilig-Geist-Gemeinde in Vellmar lässt einen Teil der Räume im Gemeindezentrum sanieren

Die großen Glastüren laden ein

Besserer Zugang: Im Zuge der Sanierung der Räume im katholischen Gemeindezentrum unterhalb der Heilig-Geist-Kirche in Vellmar wurden auch die Fenster im großen Saal gegen eine Glasfront mit zwei Doppeltüren ausgetauscht, was Pfarrer Peter Göb besonders freut. Fotos: Rogge-Richter

Vellmar. Frisches Weiß und tiefes Rot an Wänden und Säulen, ein komplett aufgearbeiteter Holzfußboden, neue Lampen, Steckdosen und Heizkörper, einladende große Glastüren, dort, wo bis vor Kurzem kleine Fenster waren. 

Bis zum Kirchweihfest am Sonntag, 22. September, sollen die Arbeiten laut Pfarrer Peter Göb im großen und kleinen Saal sowie im Foyer des Gemeindezentrums abgeschlossen sein, mit denen seit den Sommerferien zahlreiche - überwiegend aus der Region stammende - Handwerksbetriebe beauftragt waren.

Die Kosten für die Sanierung der insgesamt rund 300 Quadratmeter großen Räumlichkeiten im Gemeindezentrum belaufen sich nach Angaben von Pfarrer Göb auf etwa 70 000 Euro. Mit rund 30 000 Euro werde sich das Bistum Fulda an der Finanzierung beteiligen, die restlichen 40 000 Euro trage die katholische Gemeinde in Vellmar, zu der zurzeit etwa 2750 Mitglieder gehörten, so Göb. „Wir hoffen, dass sich viele Spender finden, die uns bei den Kosten unterstützen. Wer möchte, kann auch gern eine finanzielle Patenschaft für einen der Tische oder Stühle übernehmen, die in diesen Tagen geliefert werden sollen“, wirbt Pfarrer Göb.

20 rechteckige und zehn runde Tische aus Buchenholz sowie gut 100 passende, himbeerfarben gepolsterte Stühle - mit und ohne Armlehnen - hat die Kirchengemeinde bestellt. Sie ersetzen die alten Möbel, denen man inzwischen die vielen Jahre ihres unermüdlichen Einsatzes im Dienste der Heilig-Geist-Gemeinde ansah. „Es war einfach Zeit für neue Tische und Stühle. Und auch die Wände, Böden und Elektrik mussten nach all den Jahren erneuert werden“, sagt Pfarrer Göb.

Während im kleinen Saal lediglich der Boden, die Wände und Steckdosen erneuert wurden - wie übrigens in allen drei Räumen -, sind die Veränderungen im großen Saal bereits von Weitem zu erkennen: Die Fenster wurden gegen eine Glasfront mit zwei Doppeltüren ausgetauscht, die nun einen leichten Zugang zu der Parkfläche vor der Kirche ermöglichen, welche die Gemeinde unter anderem auch für Feste nutzt.

„Wir wollen uns öffnen und einen besseren Zugang von und nach außen ermöglichen. Die Menschen sollen sich in Zukunft gut sichtbar vor der Kirche treffen und nicht dahinter“, sagt Pfarrer Peter Göb.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.