Potenzieller Investor hat Pläne für großen Saal im „König“ begraben

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Tilo Küthe

Helsa. Die Pläne der Gemeinde, den Saal des Gasthauses „König von Preußen“ in Helsa zu kaufen, sind gescheitert. Das teilte Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) mit.

Der Investor, der das Hauptgebäude des Gasthauses erwerben wollte, habe schriftlich mitgeteilt, dass er das Projekt nicht weiterverfolge. Damit sind auch die Pläne der Gemeinde gestorben; denn sie hatte den Kauf des Saals an die Weiterführung der seit vergangenem Herbst geschlossenen Gaststätte geknüpft.

„Plan A ist gescheitert, nun müssen wir an Plan B arbeiten“, sagte Küthe. Bei einem Treffen mit Vertretern der Parteien, der Dorfgemeinschaft, der Kirchengemeinde und der politischen Gemeinde sei das gemeinsame Ziel formuliert worden, einen Veranstaltungssaal für Helsa zur Verfügung zu stellen.

Die Machbarkeitsstudie, die die Möglichkeiten und Notwendigkeiten beim König-Saal untersuchen sollte, werde nun erweitert. Untersucht werden solle jetzt, ob die politische und die Kirchengemeinde zusammen einen Saal errichten können. Frühere Pläne dazu waren gescheitert.

Es habe bereits Gespräche mit der Landeskirche gegeben, sagte Küthe. Im Blick ist der marode Gemeindesaal der Kirchengemeinde. Vermutlich müsste er abgerissen und in größerer Form neu gebaut werden. Die gemeinsame Investition und Nutzung müsste vertraglich geregelt werden.

Alternativ dazu werde man nach einem anderen Investor für den „König von Preußen“ suchen. Geprüft werden soll laut Bürgermeister Küthe auch, ob ein Anbau am Rathaus und die Vergrößerung des dortigen Gemeindesaals infrage kämen. (hog) 

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