Großenritte: 40 neue Bauplätze im Weißen Feld

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Wohnen am Trineweg: Raupen und Bagger haben das Baugebiet „Weißes Feld“ (Bild) schon teilweise planiert. Die Arbeiten sollen bis März 2015 dauern.

Baunatal. Das Neubaugebiet Weißes Feld in Großenritte stößt auf rege Nachfrage. Bereits 633 Interessenten haben sich vormerken lassen.

Die Chancen für Bauherrn, im Neubaugebiet „Weißes Feld“ in Großenritte einen Bauplatz zu ergattern, sind immerhin deutlich höher als im Lotto: Im Schnitt jeder Fünfzehnte wird im Spätsommer, wenn die Grundstückskaufverträge geschlossen werden , den Zuschlag erhalten. „Die Leute reißen sich in Scharen darum, nach Baunatal zu ziehen“, sagte Erste Stadträtin Silke Engler, als sie am Mittwoch die Erschließung des dreieinhalb Fußballfelder großen (25000 Quadratmeter) ehemaligen Ackerlandes am Trineweg unterhalb des Hochbehälters einläutete. Im Frühjahr 2015 dürften dann die ersten Häuser errichtet werden.

633 Interessenten hätten sich für die durch eine spangenförmige Straße an den Trineweg angeschlossenen 40 Bauplätze mit schönem Blick über das Baunatal vormerken lassen, berichtete Engler. Geplant seien Ein- und Zweifamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser in zweigeschossiger Bauweise. Wie schon im Baugebiet am Obersten Heimbach müssen die Bauherrn mindestens den dann aktuellen gesetzlichen Energieverbrauchsstandard einhalten. Die Grundstückspreise stünden noch nicht fest, sagte Engler. Es dürfte aber anzunehmen sein, dass diese nicht unter dem am „Heimbach“ zu zahlenden Preis von 112 Euro pro Quadratmeter (voll erschlossen, ohne privaten Hausanschluss) liegen werden. Das Vergabeverfahren für die Bauplätze stehe ebenfalls noch nicht fest.

Die Erschließung des zur Ortslage hin abfallenden Geländes ist anspruchsvoll: Die Stadt verlegt die momentan noch im Trineweg verlaufenden Ver- und Entsorgungsleitungen quer durch das neue Baugebiet, das mit einer spangenförmigen Straße an den Trineweg angebunden wird. Dazu gehört auch die Wasserleitung, die dort eine wichtige Schlagader des ringförmigen Hochbehälterversorgungssystems der Stadt ist. Eine Druckerhöhungsanlage für das Baugebiet sei bereits errichtet worden, sagte Heiko Völke vom beauftragten Ingenieurbüro Oppermann. An der Einmündung von Trine- und Holzweg, im unteren Bereich, wird die Stadt einen Regenrückhaltebecken bauen. Die flache, eingegrünte Mulde soll zugleich naturschutzrechtlich die Versiegelung durch das Baugebiet ausgleichen helfen.

Für die gesamte Erschließung, die bis März kommenden Jahres fertig sein soll, sind Kosten von rund einer Million Euro veranschlagt. (pdi)

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