Mehr als 300 freiwillige Helfer aus Vereinen sammelten in Baunatal Unrat an Wegen, in Parks und auf Seen ein

Großreinemachen mit eisigen Hindernissen

Radzierblende: Maurice Lumm (links) und Falko Brietzke vom Angelsportverein an der Bauna.

Baunatal. Am Samstagmorgen watscheln die Enten auf dem Stadtpark-See über die Eisplatte, die noch fast das gesamte Gewässer bedeckt. Dirk Strich von den Modellbootfreunden stochert mit der Teleskopstange eines Astschneiders, den er vorsorglich mitgebracht hat, auf dem Eis herum.

Beim Großreinemachen der 27 Vereine und Verbände für ein „Sauberhaftes Baunatal“ stießen die über 300 Helfer beim Reinigen der stehenden Gewässer überall auf solche Hindernisse.

Auch auf dem Leiselsee, an dem allein mehr als 20 Freiwillige im Einsatz waren, verhinderte eine solche Eisschicht, dass alle Flaschen und Dosen herausgefischt werden konnten. Denn zum Begehen war das Eis zu dünn. Deshalb wird es im Stadtpark und im Leiselpark wohl eine zweite Reinigungsaktion geben.

Im Übrigen war das alljährliche Großreinemachen in Parks, auf Grünflächen, an Straßenrändern und Uferböschungen aber sehr erfolgreich. Viele Pfandglasflaschen waren unter dem Sammelgut. Für die acht Cent Pfand pro Flasche bücke sich kaum jemand, meinte Heinz Krug, der Vorsitzende der Modellbootfreunde. Von zwei Vereinen habe sie schon die Rückmeldung erhalten, dass weniger Müll in die Landschaft geworfen wurde als vergangenes Jahr, sagte Sarah Wagner von der Stadt Baunatal. Das deutet darauf hin, dass die Aktion „Sauberhaftes Baunatal“ Wirkung zeigt.

900 Helfer

Diese Woche werden noch die Kitas und Schulen auf Müll-Pirsch gehen. Insgesamt machen dieses Jahr 900 Helfer mit, das sind etwas weniger als 2011, als 1000 Freiwillige unterwegs waren. (pdi)

Von Peter Dilling

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