Kritik von Grüner Liste

Grünes Licht für Netto-Markt in Helsa

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Christa Hollerbach

Helsa. Die Ansiedlung des Discounters Netto in Helsa rückt näher: Mit den Stimmen der SPD und CDU hat die Gemeindevertretung die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen.

Außerdem stimmte das Parlament einer Änderung des Flächennutzungsplans Helsa zu. Sie berücksichtigt die Umwidmung der für den Einkaufsmarkt vorgesehenen Baufläche von landwirtschaftlicher Nutzung in ein „Sondergebiet Einzelhandel“.

Kosten trägt Investor

Sämtliche Verfahrenskosten werden von den Investoren getragen. Zwischen der Gemeinde und dem Vorhabenträger soll ein Durchführungsvertrag über die Erschließung und den zeitlichen Ablauf der Ansiedlung abgeschlossen werden.

Die Grüne Liste Helsa (GLH) stimmte – wie schon bei der grundsätzlichen Entscheidung zur Ansiedlung von Netto – gegen den Bebauungsplan und die Nutzungsänderung. GLH-Vertreterin Christa Hollerbach übte Kritik an der Reihenfolge der Beratungen. Über den Bebauungs- und Flächennutzungsplan hätte man vor dem grundsätzlichen Votum beraten müssen, sagte Christa Hollerbach. „Jetzt kann man nur noch hoffen, dass eine schöne neue Einkaufslandschaft mit zwei Märkten entsteht.“

CDU will Beschluss folgen

Thomas Lenz (CDU) wollte sich zur Sache nicht mehr äußern. Man habe vor fünf Wochen ausführlich debattiert und werde dem Ansiedlungsbeschluss jetzt folgen, sagte der Gemeindevertreter für seine Fraktion. (ppw)

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