Vorstand des DRK Ahnatal wiedergewählt – 3800 Dienststunden wurden im vergangenen Jahr geleistet

Grundsatz heißt Menschlichkeit

Geehrte und Ehrende: Bürgermeister Michael Aufenanger (von links), Frank Günther (21 Jahre Bereitschaftsleiter), Werner Volkwein und Manfred Nockert (beide 35 Jahre Mitglied sowie Ehrenmitglied), Vorsitzende des Kreisvorstandes Brigitte Wettengel, Annelie Ziesemer (25 Jahre Mitglied), Vorsitzender Klaus-Dieter Günther und Kreisbereitschaftsleiter Carsten Nottbohm. Fotos: Kisling

Ahnatal. Die Deutsche-Rot-Kreuz-Ortsvereinigung Ahnatal wird auch in den nächsten drei Jahren auf ihren bewährten Vorstand setzen. Klaus-Dieter Günther als Vorsitzender, Werner Volkwein als sein Stellvertreter, Manfred Nockert als Schatzmeister sowie Karsten Günther als Schriftführer und Maximilian Schmidt als Gerätewart wurden auf der Jahreshauptversammlung einstimmig wiedergewählt.

Allerdings handelte es sich um eine notgedrungene Wiederwahl, wie Klaus-Dieter Günther betonte. Die lange Suche nach Nachfolgern brachte keine Ergebnisse, und so entschloss sich der Vorstand, noch ein letztes Mal zu kandidieren. „Wir haben unser Soll eigentlich erfüllt, jetzt sind jüngere Generationen an der Reihe“, appellierte Günther.

Die erfolgreiche und treue Vorstandsarbeit symbolisieren vor allem Werner Volkwein und Manfred Nockert. Neben Auszeichnung durch den Kreisvorstand für 35-jährige aktive Mitgliedschaft im DRK wurde das Duo zu Ehrenmitgliedern der Ortsvereinigung Ahnatal ernannt. Die langjährige Arbeit von Frank Günther als Bereitschaftsleiter und jetziger Leiter der Katastrophenschutzarbeit wurde ebenso gewürdigt wie die 25-jährige aktive Mitgliedschaft von Annelie Ziesemer. Zudem würdigte der Kreisvorstand die 25-jährige passive Mitgliedschaft von Doris Rudolph.

Für das DRK Ahnatal verlief das ereignisreiche Jahr 2010 zufriedenstellend. Der Ausbildungsstand der Aktiven wurde verbessert und gefestigt. Beim Blutspenden konnte mit 648 Konserven ein deutlicher Rekord verzeichnet werden. Die aktiven Helfer, deren Zahl auf 22 stieg, leisteten insgesamt 3800 Dienststunden, den Großteil davon bei Sanitätseinsätzen.

Die Ortsvereinigung kann zudem auf einen engagierten Nachwuchs, eine gute Aufstellung in der Katastrophenschutzarbeit und ein engagiertes Helferteam zurückgreifen. Die Mitgliederzahl sank dagegen um sechs Mitglieder auf 218 Rotkreuzler.

Sowohl Klaus-Dieter Günther als auch die Vorsitzende des Kreisvorstandes, Brigitte Wettengel, appellierten in Zeiten weltweiter Krisen, Katastrophen und Gewalt an den wichtigsten Grundsatz des DRK: die Menschlichkeit. Denn für diese könne nur auf einer guten Basis, wie sie die Ortsvereinigungen bildeten, eingestanden und gehandelt werden. (ptk)

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