Tanzsportsparte des OSC Vellmar feiert 25-jähriges Bestehen mit Blau-Weiß-Ball am 16. November

22 Gruppen trainieren mit viel Spaß

Bekannt für ihre Choreografien: Die Breitensportformation La Krima der OSC-Tanzsportabteilung, trainiert von Kristina Colmenero Fernandez und Markus Engel (vorn), hat sich mit ihren gelungenen Auftritten weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Fotos: Rogge-Richter

Vellmar. Sie nennen sich Tausendfüßler, Parkettfeger, Flinke Füße und Geführtnichtgeschüttelt. Die witzigen Namen der Breitensportgruppen lassen bereits erahnen, worum es in ihrer Sparte geht: um Freude an der Bewegung, Liebe zur Musik, vor allem aber um jede Menge Spaß in geselliger Runde - ums Tanzen also. In diesem Jahr feiert die Tanzsportabteilung des Obervellmarer Sportclubs (OSC) Vellmar ihr 25-jähriges Bestehen.

Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet der Blau-Weiß-Ball am Samstag, 16. November, in der Mehrzweckhalle Frommershausen. Hier sind laut Spartenleiter Rolf Krey nicht nur die heutigen rund 370 Mitglieder der Abteilung eingeladen, sondern auch alle Freunde, die die OSC-Tanzsportler über die Jahre hinweg begleitet haben.

Zwei Namen kommen Rolf Krey sofort in den Sinn, wenn er an das Gründungsjahr 1988 zurückdenkt: Karl Fleck und Hartwig Bolz. Mit ihrer Idee, im OSC eine eigene Tanzsportsparte ins Leben zu rufen, um somit auch neue Freizeitsportler für den Verein zu gewinnen, hätten die beiden Mitglieder den Grundstein zu der Abteilung gelegt, die heute 22 Übungsgruppen umfasst.

Der Erfolg sollte ihnen recht geben: Etwa 100 tanzbegeisterte Männer und Frauen aus Vellmar und Umgebung kamen laut Krey am 24. November 1988 zum ersten Schnupperabend mit dem Trainerpaar Wolfgang und Brigitte Etzold ins Vellmarer Bürgerhaus. Und viele von ihnen seien langfristig geblieben - darunter auch Rolf Krey, heute 65, und seine Ehefrau Anita, die sich umgehend anmeldeten. Spartenleiterin war damals noch Barbara Schenk, die das Amt 1991 an Krey übergab.

Ob langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Foxtrott, Slowfox und Quickstep: Die sechs Standardtänze legten die Paare mit flotter Sohle genauso leidenschaftlich aufs Parkett wie die fünf lateinamerikanischen Tänze Rumba, Samba, Cha-Cha-Cha, Paso Doble und Jive. Im Laufe der Jahre gelang gleich mehreren OSC-Paaren der Aufstieg in die höchsten deutschen Turnierklassen.

Bereits 1989, beim ersten Ball der OSC-Tanzsportsparte, hatten die ersten Turnierpaare der neuen Sparte in Wettkämpfen ihr Können gezeigt. Zu den Höhepunkten des Blau-Weiß-Balls gehört neben den Turniertänzen nach wie vor auch der Auftritt der Breitensportformation, in der die Tänzer von Beginn an anspruchsvolle Choreografien einstudierten.

Aber auch die weiteren Übungsgruppen, die inzwischen von 14 Trainern unterrichtet werden, präsentieren sich beim Blau-Weiß-Ball vor großem Publikum: Die Kinder und Jugendlichen zeigen ihre ersten Tanzschritte in Richtung Hip-Hop, Jazzdance, Standard- und lateinamerikanische Tänze.

Und die Erwachsenen - das älteste Mitglied ist laut Krey 82 - geben einen Einblick in das heutige vielfältige Angebot der Tanzsportabteilung, zu der neben den Gesellschaftstanzgruppen unter anderem auch die Jazz-und-Modern-Dance-Leistungsformation Fusion gehört.

Von Sarah Rogge-Richter

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