Zwölf Männerballette der Region zeigten in Helsa ihr närrisch-tänzerisches Können

Haarige Ballerinas im Tutu

Zeigten in Helsa ihr Können: Das Männerballett aus Nieste hatte sich von der Königsalm inspirieren lassen und brachte zünftige bayerische Musik auf die Bühne.

Helsa. Einen sprichwörtlich haarigen Abend durften die Zuschauer jetzt in Helsa erleben. Zwölf Männerballette aus der Region traten im „König von Preußen“ auf und zeigten ihr tänzerisches Können.

Vom traditionellen rheinländischen Gardemarsch über das bärtige Tanzmariechen bis hin zur Breakdance-Einlage, dem Zuschauer wurden alle Facetten des närrischen Tanzens geboten.

Seit 2006 findet das Treffen statt, jedes Jahr lädt ein anderer Karnevalsverein ein. Die Helsaer Jecken begrüßten Gruppen aus Hessisch Lichtenau, Lohfelden, Nieste, Kaufungen, Hofgeismar, Holzhausen, Kassel, Geismar und sogar dem Rheinland.

Dabei hielt es das Publikum selten auf den Stühlen, stehendes Applaudieren, Gejohle und Zugabenforderungen, die Stimmung kochte, die Tänzer schwitzten. Die Närrische Garde vom Karnevalsverein Hessisch Lichtenau lehnte sich frei an die Blue Man Group an und spielte mit Licht und Dunkelheit, schlug Räder und bewies, dass der Nachbarkreis eine karnevalistische Hochburg mit Tradition hat. Das zeigten auch die Tranfunzeln der Pääreschwänze aus Kassel. Dort trat Mozart höchstpersönlich auf und dirigierte. Klassik-Pop wurde mit aufwendigen Kostümen tänzerisch umgesetzt.

Die Wonneproppen aus Lohfelden holten die Märchenwelt nach Helsa, die Goldenen Urwaldelfen aus Hofgeismar marschierten im Regenmantel auf die Bühne und verließen sie im Bikini.

Die Knallfrösche aus Kaufungen marschierten mit Rollator und Infusionsbeutel auf und endeten vital gestärkt und topfit. Humor gehört dazu, wenn behaarte Männerbeine im Tutu den Spagat vollführen, die Prinzessin einen dicken Schnurrbart trägt und so manches Kostüm am Bauch deutlich spannt. Dem Publikum gefiel es, die Karnevalsaison ist eröffnet, helau! (zko)

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