Halbjahreszahlen: SMA steigert seinen Umsatz, Gewinn vor Steuern sinkt

Niestetal. Gute Halbjahreszahlen von SMA: Der Wechselrichterhersteller hat seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,6 Prozent auf rund 800 Millionen Euro gesteigert. Gleichzeitig hebt der Konzern seine Prognose für das operative Ergebnis 2012 an, wie er am Donnerstag bekanntgab.

Die im ersten Halbjahr neu installierte Leistung lag bei rund vier Gigawatt - würde die Sonne optimal scheinen. Das entspricht 4000 Megawatt. Zum Vergleich: Die beiden Pumpspeicherkraftwerke Waldeck I und Waldeck II am Edersee kommen in der Spitze auf eine Leistung von 580 Megawatt.

Zuletzt aktualisiert um 10.35 Uhr.

Der SMA-Umsatz lag im ersten Halbjahr 2012 bei 833,7 Millionen Euro - das operative Ergebnis sank allerdings deutlich auf nur noch 83,7 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte dieses noch bei 103,7 Millionen Euro gelegen. Den gestiegenen Umsatz erklärt der Konzern mit den vielen Interessenten, die den Kauf von Wechselrichtern wegen der von der Bundesregierung beschlossenen Förderkürzungen vorgezogen hätten. "SMA hat im ersten Halbjahr in einem schwierigen Marktumfeld die eigenen Erwartungen in vielen Bereichen erreicht oder sogar übertroffen." sagte Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen der SMA Solar Technology AG.

Aufgrund der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hebt der SMA-Vorstand nun das untere Ende der Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2012 an. Die neue Prognose sieht bei einem Umsatz von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis von 100 bis 150 Millionen Euro vor. (rpp/mwe)

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