Kosten drohen aus dem Ruder zu laufen – Siebert für Überarbeitung der Pläne

Hallenbad: Alles auf Prüfstand

Futuristischer Entwurf: Die Planung für das neue Schwimmbad in Niestetal stammt vom Büro Dr. Krieger Architekten. Nun sollen Pläne überarbeitet werden. . Repro: HNA

Herr Siebert, der Bau des neuen Hallenbads kommt nicht in die Gänge. Woran liegt’s?

Andreas Siebert: Es geht tatsächlich langsamer als erwartet. Wir haben erkannt, dass der Entwurf massiv nachgebessert werden muss, weil uns die Kosten sonst davon laufen. Glücklicherweise haben wir das noch rechtzeitig gemerkt. Wenn wir nicht eingreifen, könnte das neue Bad bis zu 25 Prozent teurer werden als geplant.

Was heißt das? Ist das neue Hallenbad nun doch vom Tisch?

Siebert: Nein, ich kann mir Niestetal ohne ein Hallenbad nicht vorstellen.

Was ist das Hauptproblem: Sind es die Baukosten oder die hohen Folgekosten?

Siebert: Zurzeit beides. Wir haben die Baukosten auf zehn Millionen Euro begrenzt. Das Problem sind aber auch die Folgekosten. 500 000 bis 750 000 Euro pro Jahr, das können wir uns gerade nicht leisten.

Der Entwurf ist architektonisch ungewöhnlich und wurde auch verschiedentlich kritisiert. Bleibt es dabei?

Siebert: Es kommt alles nochmal auf den Prüfstand, und zwar ohne Zeitdruck. Das Äußere ist aber nicht das Hauptproblem, es geht vor allem um das Innenleben des Bades. (ket/hog)

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