300 000 Euro weniger für Planung

Hallenbad: Kosten eingespart

Niestetal. Das Projektmanagement für das geplante Hallenbad in Niestetal kommt die Gemeinde deutlich günstiger als ursprünglich angenommen. Durch eine europaweite Ausschreibung reduzieren sich die Kosten um 300 000 Euro.

Erfolg für die Grünen

Den Erfolg heften sich die Niestetaler Grünen ans Revers. Denn der grüne Gemeindevertreter Alois Lorscheider-Brinkmann hatte im Bauausschuss darauf hingewiesen, dass das beabsichtigte Vorgehen gegen geltendes Vergaberecht verstoße. Geplant war von der Gemeinde ursprünglich, das Projektmanagement an die Gesellschaft für Projektmanagement Hessen-Thüringen (GHT) zu vergeben. Der phasenweise zu vergebende Auftrag hatte ein Volumen von 480 000 Euro.

Europaweite Ausschreibung

Nach dem Hinweis von Lorscheider-Brinkmann, der als Architekt vom Fach ist, wurde das Projektmanagement europaweit ausgeschrieben.

Die Arbeiten wurden nun für einen Preis von 180 000 Euro an das Büro WSP-CBP Projektmanagement (München/Frankfurt) vergeben, das bereits einige Hallenbad-Neubauten betreut hat.

Die Grünen gehen davon aus, dass einem Architektenwettbewerb jetzt nichts mehr im Wege steht. (hog)

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