Atemschutzträger der Freiwilligen Feuerwehr Rothwesten trainieren in Ahnatal

Fit halten für den Notfall

In Aktion: Andreas Galauch (von links), Lars Vogel, Lars Krönert und Dirk Blankenberg beim Spinning. Fotos: Feuerwehr Rothwesten/nh

Fuldatal. Einmal im Monat trainieren die Atemschutzträger der Feuerwehr Rothwesten im Deltha Fitness Club in Ahnatal. Insgesamt 18 Feuerwehrmänner und zwei Feuerwehrfrauen sind in Rothwesten ausgebildete und auf Tauglichkeit geprüfte Atemschutzgeräteträger. Im Einsatzfall sind sie diejenigen, die als erste in ein brennendes Gebäude stürmen und vermisste Personen retten,eine hohe körperliche Anstrengung.

Für Fitness verantwortlich

Die Wehrmitglieder sind nach der Dienstvorschrift für ihre körperliche Fitness selber verantwortlich. Um diese zu erreichen, gehen die Wehrleute regelmäßig zum Spinning oder Indoor Cycling. Jeweils eine Stunde radeln sie nach einem von Trainer Holger Eysell ausgearbeiteten Programm, bis der Schweiß in Strömen läuft.

In Fuldatal gibt es keine Fitness-Angebote für die Feuerwehr. Auch die 10er-Karte für das Freibad in Ihringshausen muss vom Feuerwehretat bezahlt werden. Holger Weber, Inhaber des Deltha Fitness Clubs, fördert Feuerwehren mit einem Spezial-Angebot.

Es begann vor drei Jahren mit einem Pilotprojekt, gemeinsam mit den Einsatzkräften der Ahnataler Wehr, die ihren Dienstsport als Mitglieder in dem Fitnesscenter ableisten. Dabei geht lediglich ein Drittel der Kosten zulasten des Feuerwehretats. Ein weiteres steuert die Gemeinde Ahnatal bei, das letzte Drittel geht auf den Fitness Club.

Radeln bei peppiger Musik

Der erste Kontakt zu den Rothwestener Wehrleuten entstand vor eineinhalb Jahren. Nach einem Probefahren waren alle Teilnehmer so begeistert, dass sie sich - allen voran der stellvertretende Wehrführer Dirk Blankenberg - seitdem dienstagabends von 20 bis 21 Uhr auf die Räder schwingen.

Bei peppiger Musik und angefeuert von den Rufen des Trainers, treten sie in rascher Reihenfolge mal stehend, mal sitzend in die Pedale, was das Zeug hält. Nicht umsonst haben alle ein Handtuch auf dem Lenkrad ausgebreitet, worauf die Schweißperlen tropfen können, und um sich zwischendurch das Gesicht abzuwischen.

„Es sind alle engagiert und mit Freude dabei“, betont Trainer Holger Eysell. Die Anforderungen kann jeder selbst dosieren. Wichtig sei, dass eine Stunde mitgefahren werde, „dann verbessert sich der individuelle Trainingszustand automatisch“. (mic)

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