Hobbykünstler Hartmut Ploch spendete der Feuerwehr Ahnatal zwei Ölgemälde

Im harten Kampf der Elemente

Inferno: Hobbykünstler Hartmut Ploch (von links) übergab Manfred Jordan (Vorsitzender Feuerwehrverein Weimar), Bürgermeister Michael Aufenanger, Rüdiger Jungk (Vorsitzender Feuerwehrverein Heckershausen) und Gemeindebrandinspektor Michael West dasvon ihm geschaffene Ölgemälde. Foto: Kisling

Ahnatal. Das neue Ahnataler Feuerwehrhaus am Burgstädter Platz wirkt geräumig, modern und chic. Unpassend findet mancher dagegen die vielen leeren, weißen Wände. „Wir haben sehr viel Platz für Bilder und auch genug Raum für Kunstausstellungen“, betont Gemeindebrandinspektor Michael West. Er wünscht sich, dass die Wände des Feuerwehrhauses Farbe erhalten.

Einen ersten gelungenen Ansatz gibt es bereits im großen Hauptzimmer des Hauses. Denn Hobbykünstler Hartmut Ploch erklärte sich bereit, der Feuerwehr zwei Bilder zu malen und zu stiften. 20 Stunden benötigte er für seine Ölgemälde.

In dem einen Werk, „Kampf der Elemente“, wird versucht, Feuer mit Wasser zu löschen. Im zweiten Bild, das Ploch „Inferno“ taufte, wird der Betrachter von der mystischen Sphäre in seinen Bann gezogen.

Das Werk zeigt die Schattierung eines Feuerwehrmannes, der in die lodernden Flammen eines Waldbrandes sieht und dabei von zwei Augen, laut Ploch der „Feuergeist“, gemustert wird.

Eine Bereicherung

„Die Bilder sind eine Bereicherung für unser Feuerwehrhaus und bringen ein Stück mehr Leben hierher“, freute sich Bürgermeister Michael Aufenanger. Als Zeichen der Anerkennung spendeten die Feuerwehrvereine aus Weimar und Heckershausen Hartmut Ploch einen Brunch-Gutschein für zwei Personen.

„Für uns sind die Bilder sehr wertvoll“, meinte Michael West. Er wünsche sich, dass Plochs Spende zum Vorbild für weitere Hobbykünstler wird. Jedes kunstvolle Exponat mit Bezug zur Feuerwehr werde gerne angenommen.

Einsatzbilder sollen dagegen nicht die Wände zieren. „Mit jedem Einsatz ist auch persönliches Leid verbunden“, erklärt West.

Kunstvolle Bilder, Skulpturen und weitere Werke würden dagegen für ein angenehmes Ambiente sorgen. (ptk)

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