Schon jetzt Werbung für Ämter ab 2016

VdK Heckerhausen: Vorstände gesucht

Hoffen auf Nachfolger: Die Vorstandsmitglieder des VdK Heckershausen Helga Schlömer (Vorsitzende/von links), Manfred Löwer (Kassenführer), Rosemarie Gellner (Frauenvertreterin) und Herbert Lieber (stellvertretender Kassenführer) suchen ehrenamtliche Unterstützung im Ortsverband. Foto: privat/nh

Ahnatal. Das Problem der ehrenamtlichen Unterstützung ist dem VdK-Ortsverband Heckershausen nicht fremd. Als vor einem Jahr der Vorstand wiedergewählt wurde, betonte die Vorsitzende Helga Schlömer bereits, dass es für den Vorstand die letzte Amtsperiode sei. Alle Ämter seien bei den Neuwahlen 2016 neu zu besetzen.

Deshalb fängt der Ortsverband früh an, sich um mögliche Nachfolger zu kümmern. „Die Mitglieder sollen sich überlegen, ob es nicht doch eine gute, sinnvolle Aufgabe ist, Zeit zu opfern und sich für Andere einzusetzen. An Unterstützung und Einarbeitung soll es nicht fehlen“, versprach Schlömer während der jüngsten Jahreshauptversammlung. Ein Amt konnte direkt auf der Sitzung neu besetzt werden: Helmut Kepser wurde einstimmig zum Revisor gewählt.

Großer Stellenwert

Welch großen Stellenwert die Arbeit des Sozialverbandes hat, wurde im Jahresbericht Schlömers deutlich. Der Austausch mit dem Hessischen Sozialministerium und dem VdK, Kampagnen wie ,,Pflege geht jeden an’’, verbunden mit der besseren ambulanten Versorgung sowie bezahlbareren Pflege, die Bekämpfung der Altersarmut und größeren sozialen Spanne seien Themen, die die Wichtigkeit des Verbandes hervorheben.

Auch die steigende Mitgliederzahl zeuge von der qualitativen Arbeit. In Heckershausen konnten 14 neue Mitglieder gewonnen werden. Sieben Austritte, vier davon aufgrund von Todesfällen, gab es zu vermelden. Somit zählt der Ortsverband nun 162 Mitglieder.

Die Aktivitäten mit 849 Teilnehmern bei den Veranstaltungen und Kurzreisen des Ortsverbandes seien laut Schlömer ein Erfolg gewesen. Für 25-jährige Mitgliedschaft ehrte der Vorstand Christian Krug und Fritz Schröder.

Ihren Dank sprach Schlömer für die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern, der Gemeindeverwaltung sowie mit dem VdK Weimar aus. Offen blieb, ob und wann es zu einer in der Vergangenheit bereits angesprochenen Fusion der beiden Ortsverbände kommen soll. Dies sei ein mögliches Szenario, wenn die Suche nach Vorstandsmitgliedern scheitere, so Schlömer. (ptk)

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