Heeresmusikkorps Kassel: Benefizkonzerte brachten 13.000 Euro

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Spendenübergabe: Dirk Engels (von links), Susanne Bauer (Kuratorium), Bürgermeister Manfred Schaub, Dirigent Reinhard Kiauka, Joachim Arndt (Musikschule), Ute Hose und Joachim Bertelmann (Diakonie) freuten sich über das gute Ergebnis der Kasseler Heeresmusiker.

Baunatal. „Gemeinsames Musizieren hilft auch Kindern mit ausländischem Hintergrund, hier kulturelle Wurzeln zu schlagen“, sagt Joachim Arndt, Leiter der Musikschule Baunatal. Die Schule beteiligt sich als einer von 70 Standorten am landesweiten Projekt Jeki – „Jedem Kind ein Instrument“.

Jedes Jahr profitierten in Baunatal 60 Kinder von dem Angebot. Doch finanziell koche man „auf Sparflamme“ , berichtet Arndt.

Die Geldsorgen Arndts sind nun etwas geringer geworden: Aus dem Erlös der vergangenen beiden Benefizkonzerte des Heeresmusikkorps II in Baunatal hat die Schule 3900 Euro erhalten. Insgesamt verteilte Dirigent Reinhold Kiauka im Baunataler Rathaus mehr als 13.000 Euro. Für ihn war es so etwas wie ein Abschiedsgeschenk an die Patenstadt des Heeresmusikkorps. Kiauka verlässt das Militärorchester im Juni in Richtung Berlin. Ein Nachfolger stehe noch nicht fest, sagte er bei der Spendenübergabe.

Neben der Musikschule darf sich die Baunataler Diakonie Kassel (BDKS) über gut 3600 Euro Spendengeld freuen. Das Geld könne man unter anderem für den Betrieb des neuen Begegnungszentrums im ehemaligen Postgebäude am Baunataler Marktplatz gut gebrauchen, sagte BDKS-Vorstandschef Pfarrer Joachim Bertelmann. Weitere rund 5600 Euro gehen an das Kuratorium Aktion für Behinderte Stadt und Landkreis Kassel. Wie immer werde die Spende demnächst an Bedürftige in Baunatal, mit einem finanziellen Aufschlag des Kuratoriums, zurückfließen, sagte dessen Vorsitzender Dirk Engels.

Das Heeresmusikkorps setze „Ketten guter Taten in Gang“, sagte Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub (SPD) bei der Spendenübergabe. In 30 Jahren hätten die Militärmusiker mehr als 110 000 Euro für den guten Zweck erspielt.

Bei den beiden letzten Konzerten hätten die Besucher „uns die Karten fast aus den Händen gerissen“, erklärte der Baunataler Verwaltungschef. (pdi)

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