DRK-Altenpflegeheim Kaufungen

Heimatgefühl statt Heimatmosphäre

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Zufriedene Gesichter: Heimleiter Stephan Kratzenberg (zweiter von links) zeigte Niestes Bürgermeister Edgar Paul, Vorsitzender des Trägervereins (von links), Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Norbert Södler, DRK-Präsident für Hessen und Kaufungens Bürgermeister Arnim Roß auch die restaurierte Fassade des Altbaus.

Der Umbau eines Altenpflegeheims im laufenden Betrieb ist für die Bewohner, aber auch das Pflegepersonal keine Kleinigkeit. Fast acht Jahre mussten die Senioren des DRK-Heims in Oberkaufungen eine Baustelle nach der anderen ertragen.

Doch die Geduld hat sich ausgezahlt. Der Gebäudekomplex, der modernisiert, saniert und um einen Neubau erweitert wurde, vermittelt mit seinen hellen Räumen, seiner geschmackvollen Einrichtung, und den großzügigen Balkonen mit ihrer schönen Aussicht auf üppiges Grün Heimatgefühl statt Heimatmosphäre.

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Jetzt wurde der Abschluss der Arbeiten, die zehn Millionen Euro gekostet haben, mit prominenten Gästen und einer Führung durch die Häuser gefeiert. „Es herrscht große Freude, dass Baulärm und Krach endlich ein Ende haben“, sagte Rosemarie Wißling, Vorsitzende des Einrichtungsbeirats.

Das Altenpflegeheim am Rand von Oberkaufungen, neben der DRK-Klinik, ist von 72 auf 94 Plätze erweitert worden. Duschen, Sanitäranlagen und Technik wurden erneuert, die Fassade des Altbaus restauriert, energiesparende Fenster eingebaut. Es gibt große Küchen und Gemeinschaftsräume für die Hausgemeinschaften der Bewohner. Die renovierten Zimmer können diese nach ihrem eigenen Geschmack einrichten. Ein ausgeklügeltes Farbkonzept sorgt dafür, dass sich die Senioren auf ihrer Etage gut orientieren können. Für den Neubau, in dem vier Wohngruppen untergebracht sind, musste sogar ein Bach umgeleitet werden. Das Land Hessen hat sich an der Modernisierung und Erweiterung mit sechs Millionen Euro beteiligt, die Gemeinde Kaufungen hat eine Bürgschaft in Millionenhöhe geleistet.

Höchstes Lob gab es beim Festakt von Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekretär im Hessischen Sozialministerium. „Das DRK leistet eine vorbildliche Arbeit“, sagte er. Das Gebäude strahle mit seinen Wohn- und Hausgemeinschaften eine Atmosphäre aus, in der sich die Bewohner zu Hause fühlen könnten.

Das Pflegeheim habe sich einen Namen als vorbildliche Einrichtung gemacht, sagte Norbert Söder, Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen. Und Kaufungens Bürgermeister Arnim Roß betonte, die Leitung des Altenheims habe ein „hervorragendes Pflegekonzept für ein selbstbestimmtes Leben im Alter“. (pdi)

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