Sanierung des Bürgerhauses auf der Zielgeraden: Es wird pünktlich zum 50-jährigen Bestehen eröffnet

Hell, freundlich und modern

Endspurt vor dem neuen Haupteingang des Bürgerhauses: Die letzten Steinplatten werden verlegt. Fotos:  Dilling

Kaufungen. Bauamtsleiter Jürgen Christmann und Architekt Joachim Döring schauen sich zufrieden im runderneuerten Saal des Bürgerhauses um. Auf der Bühne hängen bereits der neue Vorhang und die schwarzen Boxen der neuen Beschallungsanlage unter der Decke. Die modernen Lampen – noch in Schutzfolie verpackt - erinnern entfernt an fliegende Untertassen. Die meisten Arbeiter räumen schon ihr Arbeitsgerät zusammen. Nur im Foyer und einigen Nebenräumen wird noch gewerkelt, vor dem neuen Haupteingang und vor der neuen Glasfassade des Saals werden mit Hochdruck die letzten Steinplatten verlegt.

Nach 15 Monaten Bauzeit sind die Arbeiten am Bürgerhaus auf der Zielgeraden. Christmann ist sicher, dass zum Start der Jubiläumsfeiern zum 50-jährigen Bestehen des Bürgerhauses (siehe Hintergrund) am 30. Juni, alles fertig wird, obwohl es wegen des langen, harten Winters zu Verzögerungen kam.

Beim Rundgang durch den Gebäudekomplex, der während der Bauarbeiten vollständig entkernt worden war, wird deutlich, dass hier für rund 2,8 Millionen Euro ein Schmuckstück entstanden ist: Die ehemals ineinander verschachtelten Nebenräume des Saals und des Restaurants „Tresor“ sind entzerrt und renoviert worden. Restaurantinhaber Peter Viehmann freut sich, dass er in der vergrößerten, neuen Küche mehr Portionen zubereiten kann. In den langen Fluren schließen Elektriker die letzten Stromkabel an. 32 Kilometer davon sind neu verlegt worden.

Auch im neuen Sitzungsraum des Gemeindevorstands ist fast alles fertig. Nur der Tisch, an dem schon Jean Roß, der Vater und Vorvorvorgänger des jetzigen Bürgermeisters Arnim Roß, bis vor 40 Jahren Diskussionen leitete, fehlt noch. Die Tischplatte werde erneuert, sagte Christmann.

Die „gute Stube“ der Kaufunger, die ein halbes Jahrhundert gern von Hochzeitern, Kommunalpolitikern und Karnevalisten genutzt wurde, wartet nach der Sanierung nicht nur mit geringerem Heizenergieverbrauch, besserer Akustik und schönerer Optik auf. Es wird einfach angenehmer sein, sich dort aufzuhalten. Dafür sorgt eine Klimazentrale in der ehemaligen Hausmeisterwohnung im ersten Stock. Sie tauscht die stickige Luft ständig mit frischer aus. Dabei verhindert ein Wärmetauscher, dass zu viel Heizenergie verloren geht. Wenn es zu heiß wird, bleibt die Sonne draußen. Dafür sorgt ein Verschattungssystem.

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