Feuerwehrkarneval Knickhagen feierte mit Narren im kühlen Grund

FKK mit Hellwigs und Heesters

Tusnelda: Michaela Patzke in der Bütt.

Fuldatal. Die Narren der Freiwilligen Feuerwehr verstehen es seit vielen Jahren, den Feuerwehrkarneval Knickhagen (FKK) in dem kleinsten Fuldataler Ortsteil immer wieder als karnevalistischen Höhepunkt zu gestalten.

So auch in diesem Jahr. Drei Stunden zeigten sie in der Bütt und auf der Tanzfläche ein unterhaltsames Programm, das keine Langeweile aufkommen ließ. Von Anfang an kamen Schwung und gute Laune im Saal des örtlichen Gasthauses „Zum kühlen Grund“ auf.

Die Frauentanzgruppe leitete mit einem schwungvollen Tanz das närrische Programm der Feuerwehrkarnevalisten ein, das nach 19 Auftritten mit den „Höhnern aus Köln“ als Höhepunkt und dem Finale endete. Dazwischen gab es zahlreiche interessante Vorträge, die vom närrischen Volk im Saal mit starkem Beifall honoriert wurden.

Jürgen Kunzemann als frustrierter Mann machte den Anfang und seine spätere Parodie auf Johannes Heesters in Begleitung seiner Ehefrau am Klavier erhielt rasende Beifallsstürme. Sitzungspräsidentin Gaby Voigt verkündete nach dem Auftritt, dass der große Star der Unterhaltungsbranche schon jetzt für den FKK im Jahre 2016 verpflichtet werden konnte.

Als Stimmungskanonen präsentierten sich auch Tanja und Andreas Heinemann, die als Maria und Margot Hellwig auftraten und mit ihren heimatlichen Liedern die Stimmung anheizten. Als Lena trat dann Anika Heinemann auf und erhielt dafür ebenso viel Beifall wie Gerda Sauer, die als Lisbeth aus Wilhelmshausen in die Bütt stieg und auf der Suche nach Nachwuchstalenten war. Elke Freiwald und Karola Leimbach gaben als verliebtes Pärchen ihre Erlebnisse bei einem romantischen Abendspaziergang preis.

Über einen Theaterbesuch im Kasseler Staatstheater mit kulturellem Genuss tauschten sich Petra und Bernd Blum aus. Mit menschlichen Bedürfnissen und Verrichtungen konfrontierte Claus Petry als Klomann das Publikum schonungslos. Bei weiteren Auftritten mit Patrick Patzke als „Howie“ gab es auch Autogramme und viel Beifall erntete er mit seinem Bruder Timo für zwei weitere Auftritte in der Bütt. Auch Anika Heinemann hatte die Lacher auf ihrer Seite, als sie über die Probleme eines Singles und die der etwas anderen Art berichtete.

Die abschließenden Höhepunkte gab es mit afrikanischen Rhythmen der Frauentanzgruppe und mit Michaela Patzke als „Tusnelda“. In der Bütt verkündete sie so manche Weisheit und Erlebnisse aus ihrem Privatleben.

Das karnevalistische Programm wurde musikalisch von DJ Sascha Blum begleitet, der anschließend pausenlos mit Discomusik zum Tanz aufspielte. (phk)

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