A44-Tunnelbaustelle: SPD fordert Aufklärung über Giftwasser

Helsa. Nach dem jüngsten HNA-Bericht über die Belastung des Grundwassers an der A44-Tunnelbaustelle bei Eschenstruth durch Giftrückstände von der früheren Munitionsfabrik Hirschhagen fordert die Helsaer SPD von der Straßenbaubehörde Hessen Mobil mehr Informationen.

„Nun ist es an der Zeit, dass es auch gegenüber den Mitgliedern der Gemeindevertretung Helsa Informationen und Aufklärung zu den Belastungen des Grundwassers gibt“, sagte Fraktionschef Dirk Schröder. Er fordert die Behörde auf, die Ergebnisse der Grundwasser-Analysen offenzulegen und zu erläutern. Schröder: „Nur so ist es möglich, die Umstände und Gefahren zu bewerten und folgerichtig Schlüsse daraus zu ziehen.“

Die Forderung nach mehr Transparenz will die SPD durch einen Antrag für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, 23. Juli, unterstreichen: Darin wird der Gemeindevorstand beauftragt, A44-Projektleiter Reinhold Rehbein sowie einen Vertreter der beim Regierungspräsidium angesiedelten Wasserbehörde einzuladen, damit diese die Problematik erläutern können.

Bau des A44-Tunnels Hirschhagen dauert länger

Wie berichtet, hatte Rehbein von einer geringen Belastung des Grundwassers durch die Giftrückstände gesprochen. Das Wasser sei in der Aktivkohle-Filteranlage an der Tunnelbaustelle gereinigt und dann in die Losse geleitet worden.

A44: Baustelle Anschlussstelle Helsa-Ost

Video: Aus der Luft: So wird die A44 verlaufen

Archivvideo vom Baustart:

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