Gleis-Stopfmaschine im Großeinsatz

Absenkung der Schienen auf 400 Metern wegen A 44-Tunnelbau

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Helsa. Großeinsatz am Bahnhof Eschenstruth: Eine hochmoderne Gleis-Stopfmaschine mit 77 Tonnen Eigengewicht ist Samstagfrüh angerollt, um die bis zu 30 Zentimeter starken Absenkungen der Gleisanlagen auf der Tramstrecke zwischen Helsa und Hessisch-Lichtenau zu beheben.

Die Arbeiten werden bis zum morgigen Sonntag andauern. Grund für die Absenkungen auf etwa 360 bis 400 Metern an einer Weiche nahe dem Bahnhof Eschenstruth ist der Vortrieb des Hirschhagentunnels der A 44, der unter der Tramstrecke hindurchführt. Die Zweischwellen-Stopf- und Hebemaschine der Deutschen Gleisbau-Union ist mit einem automatischen Leitcomputer sowie einem Höhen- und Richtlaser ausgestattet. Ihr folgen auf den Schienen ein Schotterpflug und eine Kehrmaschine für die Säuberung der Schienen und Schwellen.

Nach dem Einsatz der Spezialmaschinen wird der betroffene Streckenbereich von Mitarbeitern der Kasseler Gleisbaufirma Rose mit einem Zweiwegebagger und scharfkantigem Material nachgeschottert. Für Sonntagnachmittag ab 15 Uhr ist eine Testfahrt vorgesehen. Die Tramstrecke der Linie 4 bleibt noch bis zum Betriebsschluss am Sonntag, 2. August, gesperrt. Die KVG setzt zwischen Helsa und Hessisch-Lichtenau Busse ein.

Gleis-Stopfmaschine am Bahnhof Eschenstruth

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