Helsaer erlebte Orkan auf Sylt - "Alles flog durch die Luft"

Tosende Brandung: Horst Möller aus Helsa fotografierte die umspülte Aussichtsplattform bei Kampen auf Sylt. Foto: privat / nh

Helsa/Kampen. „Alles, was nicht befestigt war, flog durch die Luft", berichtete Horst Möller der HNA am Sonntag nach seiner Rückkehr aus dem Neujahrs-Urlaub.

So etwas habe er auf der Insel Sylt noch nicht erlebt.Anfang des Jahres habe er ruhige, sonnige Tage im Jugendseeheim des Landkreises Kassel verbracht und die endlos langen Strände wie immer genossen. Dann aber sei heftiger Sturm aufgezogen, der sich am Wochenende zum Orkan mit mehr als zwölf Windstärken entwickelte, berichtete der 70-jährige Rentner bei seiner Rückkehr nach St. Ottilien. „In Westerland war der Sturm am heftigsten: Menschen hielten sich an Bauzäunen fest“, sagte Möller.

Der Shuttle-Verkehr von Westerland zum Festland sei für 24 Stunden eingestellt worden. „Nichts ging mehr, auch im Jugendseeheim mussten zahlreiche Gäste ihre Abreise verschieben“, sagte Horst Möller. (ppw)

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