Helsaer wollte im Kreis Feuerwehrchef werden

Björn Steisel arbeitet jetzt beim RP

+
Dr. Björn Steisel

Kreis Kassel/Helsa. Der wegen seines juristischen Kampfs um den Posten des Kreisbrandinspektors (KBI) im Landkreis Kassel bekannt gewordene Dr. Björn Steisel arbeitet jetzt vorübergehend in Kassel - allerdings nicht auf seiner Wunschposition.

Nachdem sich der Landkreis Fulda Anfang des Jahres im Streit von seinem bisherigen Feuerwehrchef Steisel getrennt hatte, ist der promovierte Chemiker nun für sechs Monate zum Regierungspräsidium (RP) in Kassel abgeordnet.

Das bestätigte RP-Sprecher Michael Conrad auf HNA-Anfrage. Steisel arbeite dort im Dezernat Brand- und Katastrophenschutz. Sein Gehalt zahle in dieser Zeit das RP, also das Land Hessen. Ob Steisel über die sechs Monate hinaus bei der Behörde bleiben wird, konnte Conrad nicht sagen.

Der Helsaer Steisel war im Oktober 2011 Kreisbrandinspektor in Fulda geworden. Kurz darauf bewarb er sich als KBI im Landkreis Kassel. Weder die Kreisspitze, noch die Freiwilligen Feuewehren wollten ihn jedoch haben - sie bevorzugten den Hofgeismarer Sebastian Mazassek, der die Stelle am Ende auch erhielt. Zuvor hatte Steisel mehrfach gegen den Kreis geklagt, um die KBI-Stelle zu bekommen. Dabei errang er jedoch lediglich einen Pyrrhussieg: Das Verwaltungsgericht Kassel stoppte das erste Auswahlverfahren wegen eines Formfehlers. (ket)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.