Bürgerinitiative: Gespräche zur Windkraft bei Helsa gescheitert

200 Meter hoch: 23 dieser großen Windkraftanlagen befinden sich bei Helsa in Planung. Foto: Schindler

Helsa. Die Bürgerinitiative (BI) Lebenswertes Helsa hat die  Vermittlung zu den Windparks rund um die Gemeinde als Farce bezeichnet und die Gespräche für gescheitert erklärt.

„Die Gespräche hatten ausschließlich das Ziel, für die bereits beschlossenen Pläne der Bebauung mit Windenergieanlagen nahe Helsa zu werben“, kritisiert die BI. Den Vertretern der Bürgerinitiative sei lediglich gestattet worden, Fragen zu stellen.

„Ein Mitspracherecht für die BI an der Umsetzung der kritisierten Pläne war zu keiner Zeit beabsichtigt“, heißt es in einer Pressemitteilung der BI. „Dies widerspricht absolut einem im Ergebnis offenen Gespräch im Rahmen einer Mediation.“

Der Mediator Dr. Christoph Ewen habe sein Ziel darin gesehen, der Bevölkerung „ein vernünftiges Bild der Projekte zu vermitteln“. Für die Bürgerinitiative sei deutlich geworden, dass der Protest von Seiten der Bürger, die sich für den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung, für den Erhalt der Landschaft und den Schutz von Wald und Tier einsetzen, nicht erwünscht sei.

Die Mediation fand auf Wunsch der Gemeinde Helsa statt. Das Land Hessen unterstützt Kommunen bei Konflikten im Zusammenhang mit der Energiewende. Die Kommunikationsspezialisten der Firma Team Ewen (Darmstadt) bieten zu diesem Zweck Bürgerinformationsveranstaltungen und Vermittlungsgespräche zwischen den Konfliktparteien an. (hog)

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