Waldbrand in Portugal: Feuerwehr Helsa hilft mit Anzügen aus

Helsa/Portugal. Die Helsaer Feuerwehr hat 20 Schutzanzüge nach Portugal geschickt, um die Helfer der dortigen Freiwilligen Feuerwehr Coimbra zu unterstützen.

In der 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon liegenden Region wüteten Waldbrände.

Timo Schröder

Die Kameraden aus dem östlichen Landkreis gehören damit zu den einzigen Unterstützern im Landkreis Kassel, die einem Aufruf des hessischen Innenministeriums gefolgt waren. Möglich machte dies der Umstand, dass die Helsaer im Mai/Juni diesen Jahres neue Ausrüstungen bekamen. „Wir haben uns kürzlich neue Schutzausrüstung beschafft und die alten Anzüge wären sonst im Müll gelandet“, berichtet Gemeindebrandinspektor Timo Schröder auf Nachfrage der HNA. Zwar hätten die Membranen der Schutzanzüge, die zur Standardausrüstung der Feuerwehr zählen, bereits unter den zahlreichen Waschzyklen gelitten. „Aber bei 40 Grad Außentemperatur ist dieser Schutz besser als nichts“, so Schröder.

Vor vielen Jahren habe man schon einmal in der Türkei ausgeholfen, als es dort zum Erdbeben kam, erinnert sich Schröder. „Es ist doch schön, wenn man mit so etwas helfen kann.“ Deshalb habe man sich nach dem Aufruf des Landkreises direkt gemeldet. Die Anzüge seien dann in Kartons verpackt und von einer Spedition abgeholt worden. Wie berichtet, hatte sich das Ministerium an den Landkreis Kassel gewandt, der daraufhin die Feuerwehren in der Region ansprach. Es kamen 113 Schutzausrüstungen von fünf Wehren aus ganz Hessen zusammen. Im Juni wüteten in der portugiesischen Region Coimbra die ersten verheerenden Waldbrände. In der zweiten Julihälfte kam es erneut zu Bränden. 

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