Gemeinde Helsa will Post nur im Notfall in Eigenregie betreiben

Helsa. In der Diskussion über die Zukunft der Poststelle in Helsa hat Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) klargestellt, dass die Gemeinde diese nur im äußersten Notfall selbst betreiben würde.

Die Gemeinde werde allerdings keinesfalls mit ihrem Geld den Betrieb der Post subventionieren, sagte der Verwaltungschef auf HNA-Anfrage. Er setzt weiterhin auf eine Lösung mit einem privaten Betreiber.

Wie berichtet, ist die Poststelle seit der Insolvenz des Edeka-Markts Aschenbrenner geschlossen. Über einen Weiterbetrieb der Filiale verhandelt der neue Edeka-Pächter Björn Zeuch gegenwärtig mit der Post.

Die Kunden müssen zurzeit auf Postfilialen in anderen Orten ausweichen, unter anderem auf jene in Kaufungen, wo die Gemeinde in Ober- und Niederkaufungen eine Filiale mit Post- und Bankdienstleistungen betreibt. „Dieser Zustand ist für die Helsaer nicht zufriedenstellend“, sagte der Bürgermeister.

Rund zehn Jahre lang hatte die Gemeinde Helsa im Rathaus die Postfiliale mit eigenem Personal betrieben, bevor diese in den Edeka-Markt umzog. Küthe erinnerte daran, dass die Post verpflichtet sei, in Helsa ein Angebot auf die Beine zu stellen. (ket)

Rubriklistenbild: © dpa

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