Vermutlich mit Beil oder Axt enthauptet

Grausige Entdeckung in Eschenstruth: Katze ohne Kopf gefunden

Helsa. Einen grausigen Fund hat eine zwölfjährige Schülerin am vergangenen Freitag in Helsa-Eschenstruth gemacht: Morgens um 7 Uhr entdeckte sie an der Bushaltestelle am Tram-Haltepunkt Eschenstruth eine tote Katze ohne Kopf.

Der Kopf des ausgewachsenen Tieres sei vermutlich mit einem Beil oder einer Axt vom Körper getrennt worden, sagte Gabriele Pötzsch von der Katzennothilfe Hessisch Lichtenau/Großalmerode der HNA. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Die Polizei sucht nach Zeugen, Hinweise werden unter Tel. 0561/9100 entgegengenommen.

Die Vereinsvorsitzende war am Freitag von der Mutter der Schülerin über den Fund informiert worden. „Der Körper der gepflegt und wohlgenährt aussehenden Katze wurde auf einer Rasenfläche neben der Bushaltestelle entdeckt“, bestätigte Gabriele Pötzsch der HNA. Den Kopf habe man nicht gefunden. Sie hoffe, dass sich der Besitzer der getöteten Katze meldet oder aus der Bevölkerung Hinweise über die Herkunft der Katze eingehen.

„Es liegt keine Vermisstenanzeige vor“, sagte Büroleiter Jens Schmidt auf Anfrage der HNA. Bürgermeister Tilo Küthe bestätigte, dass der Kadaver vom Bauhof entsorgt wurde. Ein Mitarbeiter habe die tote Katze bei einem Routine-Rundgang zur Reinigung und Müllentleerung mitgenommen. Der Körper des Tieres befinde sich noch auf dem Bauhof.

Erster Fall

„Es kommt vor, dass Katzen verschwinden. Aber so einen Fall haben wir noch nicht gehabt“, sagte Gabriele Pötzsch. Dass die Katze von einem anderen Tier – etwa einem Luchs, Waschbären oder Fuchs – getötet wurde, hält sie für unwahrscheinlich. Die Spuren deuteten auf eine Abtrennung des Kopfes mit einer scharfen Klinge hin. Außerdem passe eine ausgewachsene Katze nicht ins Beuteschema.

Informationen über die Herkunft der Katze nimmt die Katzennothilfe Hessisch Lichtenau/Großalmerode unter Telefon: 0 56 04/9 19 03 66 entgegen. www.katzennothilfe2000.de

Von Hans-Peter Wohlgehagen und Holger Schindler

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