Mühle Most in Eschenstruth wird verkauft

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Mindestens 380 Jahre alt: Die historische Mühle Most in Helsa-Eschenstruth wechselt den Besitzer. Die frühere Getreidemühle bleibt aber als Museum erhalten.

Helsa. Die historische Mühle Most in Helsa-Eschenstruth wechselt den Besitzer. Nach Informationen der HNA ist der Verkauf bereits in trockenen Tüchern.

Die aus dem 17. Jahrhundert stammende Getreidemühle soll weiter für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der Arbeitskreis Historische Mühle Most will wie bisher Vorführungen für Schulklassen und Gruppen anbieten, auch am bundesweiten Mühlentag zu Pfingsten soll alljährlich geöffnet werden.

Käufer des Mühlen-Komplexes mit drei Häusern auf einem 10 000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Wilhelm-Ströpke-Straße und der Losse ist ein ehemaliger Eschenstruther Bürger, der jetzt in Fürstenhagen wohnt.

Der Komplex steht unter Denkmalschutz. Der neue Eigentümer will nach HNA-Informationen selbst einziehen, die Gebäude sollen nach und nach renoviert werden.

Die Gemeinde Helsa will ihn nach Kräften unterstützen. „Das Denkmal soll erhalten bleiben“, sagte Bürgermeister Tilo Küthe (SPD).

Die Mühle liege im Gebiet des Dorfentwicklungsprogramms, damit seien auch Zuschüsse aus dem Förderprogramm des Landes möglich, meint der Bürgermeister. Wenn das Museum bestehen bleibe, sei auch eine finanzielle Unterstützung aus dem EU-Förderprogramm Casseler Bergland möglich.

Durch den Verkauf „ändert sich nichts“, meint Gerhard Klinge (73), Vorsitzender des Arbeitskreises Historische Mühle Most. Er habe mit dem neuen Eigentümer gesprochen. „Es ist sehr schön, dass er uns entgegen kommt“, sagt Klinge. Gemeinsam sei man bestrebt, die Mühle zu erhalten. Der Arbeitskreis, in dem sich aktuell ein halbes Dutzend Personen engagieren, will nach seinen Möglichkeiten Reparaturen an der Mühle fínanzieren, wenn sie nötig werden.

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