Eröffnung am Dienstag

Netto ist jetzt auch in Helsa vertreten

Eröffnung des neuen Netto-Discountmarktes: Maklerin Sylvia Schmidt (Vierte von links) übergab den Neubau in der Berliner Straße 80 an Marktleiter Stefan Grau (links daneben). Mit auf dem Bild sind (von links) Bürgermeister Tilo Küthe, Gebietsverkaufsleiter Torsten Pecher sowie die Kundinnen Gerlinde Noll und Ellen Richter. Foto: Wohlgehagen

Helsa. Es gibt wieder einen zweiten Lebensmittelmarkt in Helsa: Seit Dienstag begrüßt der bundesweit agierende Discounter Netto Kunden in seiner neuen Niederlassung an der Berliner Straße.

Der dezente Zwei-Millionen-Euro-Neubau (Verkaufsfläche: 1000 Quadratmeter) in Grau und Rot ist in dreieinhalb Monaten Bauzeit unter der Regie der Hanseatic-Group aus Hildesheim auf einem Grundstück in der Nähe des Edeka-Markts errichtet worden. Das schmucke Gebäude wurde gestern von Immobilienmaklerin Sylvia Schmidt (Lohfelden) für den Bauträger an den Lebensmittel-Discounter übergeben. Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) und Bauamtsleiter Volker Witzel wünschten den Verantwortlichen und Mitarbeitern wirtschaftlichen Erfolg. Bis zu 15 Angestellte werden in dem Netto-Markt beschäftigt.

Einen Ansturm erlebte der neue Discountmarkt am Eröffnungstag noch nicht, aber der Kundenparkplatz (74 Stellplätze) war zeitweise gut gefüllt.

170 Bio-Produkte

Das „sehr gute“ Kundeninteresse sei nicht verwunderlich, denn Netto biete jetzt in Helsa außer den ständig 3500 Artikeln für den täglichen Bedarf bis zum Wochenende äußerst günstige Eröffnungspreise, sagte Marktleiter Stefan Grau (42), „beispielsweise für Bananen, Brötchen, Bratwurst oder Mineralwasser“.

Netto-Verkaufsleiter Torsten Pecher (39) stellte die mehr als 170 Bio-Produkte bei Obst, Gemüse, Molkereiwaren oder Wurst und das viermal am Tag frische Backwarensortiment besonders heraus. Der Markt verfüge außerdem im Non-Food-Bereich über wesentlich mehr Angebotsfläche als andere Netto-Märkte, sagte Pecher.

Die Ansiedlung von Netto neben dem Mitbewerber Edeka war in Helsa nicht unumstritten, sie ist aber letztlich eine Folge der Schließung des vor Jahren aufgegebenen Tegut-Marktes am Bahnhof.

In Helsa hofft man jetzt, dass der im November wirtschaftlich ins Straucheln gekommene Edeka-Markt unter neuer Führung langfristig weiterbestehen kann.

Von Hans-Peter Wohlgehagen

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