Alter Sportplatz wird Baugebiet

Neue Grundstücke in Helsa: Arbeitsgruppe aus Kommunalpolitikern ist nach Jahren erfolgreich

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Hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Helsa entwickeln kann: Kommunalpolitiker Karl-Ludwig Opper hat zusammen mit seiner Arbeitsgruppe etwas Besonderes für die Gemeinde getan. 

Helsa. Die großen Mühen haben sich gelohnt: Der ehemalige Sportplatz unweit des Schwimmbades in Helsa wird Baugebiet.

Zu verdanken ist das, neben den Behörden, dem Helsaer Bürger Karl-Ludwig Opper und seiner Arbeitsgruppe bestehend aus Helsaer Kommunalpolitikern „Leben und Wohnen in Helsa“.

Denn in der Gemeinde wird aktuell das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen umgesetzt. Das schließt ein neues Baugebiet am Rande des Ortes aus. „Es darf nicht in Konkurrenz zur Innenentwicklung im Dorfkern stehen“, sagt Landrat Uwe Schmidt. Das wollte Karl-Ludwig Opper aber so nicht akzeptieren. „Für ihn gibt es kein ,geht nicht‘“, sagt Schmidt.

So hat Opper also mit der Arbeitsgruppe Baulücken untersucht und mit allen Eigentümern Gespräche über eine mögliche Vermarktung geführt. 18 von 27 Besitzern hatten kein Interesse an einem Verkauf und bei den anderen neun sei es aus unterschiedlichen Gründen bisher nicht gelungen, zu verkaufen.

Neue Grundstücke entstehen: Etwa elf Häuser werden auf dem Alten Sportplatz Platz finden.

Das Fazit der Untersuchung war also: In Helsa gibt es für Interessierte fast keine Möglichkeit, ein Haus oder Grundstück zu kaufen. „Diese intensive Beschäftigung mit der Innenentwicklung war die Grundlage dafür, eine Ausnahmegenehmigung beim Umweltministerium zu beantragen“, sagt Peter Nissen vom Landkreis Kassel. „Die Argumente haben das Ministerium überzeugt.“

Die Nachfrage nach Baugrundstücken in Helsa sei ungebrochen hoch, sagt Bürgermeister Tilo Küthe. „Die Idee, den nicht mehr genutzten Sportplatz als Baugebiet auszuweisen, lag deshalb auf der Hand.“ Auf der Fläche könnten zirka elf Grundstücke entstehen, schätzt er.

Karl-Ludwig Opper ist jetzt, wo klar ist, dass auf dem Alten Sportplatz ein Baugebiet entsteht, stolz auf den Erfolg seiner Arbeitsgruppe. Eineinhalb Jahre habe die Befragung der potenziellen Grundstücks- und Hausverkäufer und die Untersuchung der Leerstände gedauert. Warum es Opper so wichtig war, dass der Sportplatz ein Baugebiet wird? „Weil ich etwas für Helsa tun wollte“, sagt er.

Das Bemühen der Verwaltung allein habe laut Bürgermeister Tilo Küthe nicht ausgereicht, um das Vorhaben zu realisieren. „Die Arbeit von Opper und seinen Mitstreitern war unheimlich wichtig und die Grundlage dafür, dass wir ans Ziel gekommen sind.“ Helsa befindet sich seit 2012 Im Dorfentwicklungsprogramm. Dessen Regeln besagen, dass nur Baulücken geschlossen, aber keine Neubaugebiete ausgewiesen werden dürfen. Und, dass stattdesssen Leerstand verringert werden soll, um die Kernorte zu stärken.

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