Doch keine Ämter-Hochzeit

Rathäuser: Kooperation zwischen Kaufungen und Helsa kommt erstmal nicht

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Längst noch nicht unter Dach und Fach: Die angestrebte Verwaltungsgemeinschaft zwischen Kaufungen und Helsa könnte auf der Strecke bleiben. Vorbehalte gibt es vor allem aus Kaufunger Reihen.

Kaufungen/Helsa. Die geplante Zusammenlegung der Gemeindeverwaltungen von Kaufungen und Helsa hängt weiter in der Luft. Der Haupt- und Finanzausschuss des Kaufunger Parlaments hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend keinen Beschluss zu der von der SPD angeregten Kooperation gefasst.

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Der Antrag werde weiter beraten, sagte Kaufungens Kämmereileiterin Susanne Schmidt-Osterberg am Freitag auf HNA-Anfrage. Die Ausschussmiglieder hätten sich darauf verständigt, dass zunächst weitere Grundlagen für eine Entscheidung ermittelt werden. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung hatte insbesondere die CDU Zweifel am Sinn einer Kooperation mit Helsa geäußert und die Prüfung anderer Verwaltungspartnerschaften ins Spiel gebracht.

Gegenüber der HNA hatten die Bürgermeister von Nieste und Niestetal, Edgar Paul und Andreas Siebert (beide SPD), allerdings abgewinkt. In Helsa ist man weiter: Dort hat die Gemeindevertretung grünes Licht für Verhandlungen mit Kaufungen gegeben, und zwar auch mit dem Stimmen der CDU. (ket)

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