Regierungspräsident weist Vorwürfe zurück

Regierungspräsident zur A44: Feuerwehr für Tunnelrettung ausreichend ausgestattet

Dr. Walter Lübcke

Helsa. Als „unangemessen und falsch“ hat Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke Vorwürfe aus Helsa bezüglich der Ausstattung der Tunnel-Feuerwehren zurückgewiesen. Die vorhandene Ausstattung reiche aus, ergänzte RP-Sprecher Michael Conrad gegenüber der HNA.

Außerdem werde Zusatzausstattung für die Tunnelbrandbekämpfung vom Land zu 100 Prozent bezuschusst. Der Helsaer Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) und der Gemeindebrandinspektor Timo Schröder hatten erklärt, sie fühlten sich vom Land bei der Tunnelrettung im Stich gelassen.

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Falsch sei auch die Behauptung, so Conrad weiter, dass erst seit kurzem bekannt sei, dass die Feuerwehr Helsa für einen Tunnel zuständig sei. „Das ist absolut unzutreffend“, so der RP-Sprecher. Seit 1999 wisse die Feuerwehr Helsa, dass sie für einen Autobahnabschnitt zuständig ist.

Zurückgewiesen wurde auch die Aussage des Helsaer Bürgermeisters, komplizierte Geräte müssten instandgehalten werden. „Aufgrund der A 44 werden keine komplizierten Geräte vorgehalten“, sagte der RP-Sprecher. Die Doppelflaschen-Atemschutzgeräte ersetzten lediglich die Einflaschengeräte. Nur die zusätzliche Wärmebildkamera müsse gewartet werden. (hog)

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