Deponiewasser soll reduziert werden

Rotbraune Brühe: Wasser von Erddeponie soll nicht mehr nur durch Wickenrode fließen

Helsa. Das Problem mit den rotbraunen Rückständen von der Deponie Hirschberg, die sich im Wedemannbach in der Ortslage von Wickenrode absetzen, soll grundsätzlich angegangen werden.

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Das sagte Helsas Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) am Montag auf HNA-Anfrage im Anschluss an einen Ortstermin mit Vertretern des Bergamtes und des Zecheneigentümers, der Firmengruppe Von Waitz´sche Erben (Kassel). Demnach soll nach Wegen gesucht werden, wie die von der A44-Erddeponie stammende Wassermenge reduziert werden kann.

Denkbar sei, mehr Wasser in Richtung des Hergesbachtals und der Gelster abzuleiten, sagte Küthe. Um Überschwemmungen im Bereich Wickenrode vorzubeugen, werde die Gemeinde weiterhin den Bachlauf an neuralgischen Punkten ausbaggern lassen. In der vergangenen Woche waren wieder größere Mengen des mit Buntsandsteinrückständen versetzten Wassers bis in die Losse und die Fulda gelangt. (ket)

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