Windkraftanlagen bei Helsa: Befürworter und Gegner treffen sich

Helsa/Kaufungen. Anderthalb Monate nach den ersten Kontakten während eines des Infomarktes treffen sich Befürworter und Gegner der bei Helsa und Kaufungen geplanten Windkraftanlagen wieder zum Gespräch.

Unter der Gesprächsleitung des Mediators Dr. Christoph Ewen (Darmstadt) soll am Montag, 26. Januar, ab 16 Uhr, im Gemeindesaal in Helsa, Berliner Straße 20, zunächst über den aktuellen Stand der Planung informiert werden.

Für die Planung sind die Städtischen Werke zuständig. Wie berichtet, will das Versorgungsunternehmen im Wald bei Helsa und Kaufungen insgesamt 14 Windkraftanlagen mit einer Höhe von jeweils 206 Metern errichten, und zwar am Bielstein oberhalb des Michelskopfsees (sechs Windräder), am Großen Belgerkopf (drei Windräder) sowie auf dem Rohrberg (fünf Windräder).

Neben Vertretern der Städtischen Werke nehmen an dem Treffen Verantwortliche von Hessen-Forst teil. Der Landesbetrieb verpachtet die Flächen auf dem Rohrberg an die Werke. Für die übrigen Windräder stellt das Ritterschaftliche Stift Kaufungen Flächen zur Verfügung. Überdies sitzen Helsas Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) und Vertreter der Bürgerinitiative (BI) Lebenswertes Helsa mit am Tisch.

In einer vorab veröffentlichten Erklärung werfen die Windkraftgegner den Städtischen Werken vor, die Planung inzwischen „drastisch vorangetrieben“ zu haben. Das Unternehmen signalisiere damit, „dass es keine Verhandlungen im Sinne der Bürger geben wird“.

Werke-Sprecher Ingo Pijanka wies die Kritik am Freitag gegenüber der HNA zurück. Er warf der Bürgerinitiative „Wahrheitsdehnung“ vor. Die Werke hätten zu keiner Zeit vereinbart, Verhandlungen mit der BI zu führen. (ket)

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