Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) präsentierte Gemeindevertretern ausgeglichenen Etat für das laufende Jahr

Helsaer Haushalt ohne neue Schulden

Tilo Küthe

Helsa. Die unter den Rettungsschirm des Landes geschlüpfte Gemeinde Helsa will dieses Jahr nicht mehr Geld ausgeben, als sie einnimmt. Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) präsentierte der Gemeindevertretung sogar einen Etatentwurf, der im Ergebnis einen kleinen Überschuss ausweist. Er hat ein Volumen von rund neun Millionen Euro, das veranschlagte Mini-Plus liegt bei 8200 Euro. Der Etat-Entwurf 2015 wird nun im Haupt- und Finanzausschuss beraten. Der Schuldenberg der Gemeinde von 13 Millionen Euro soll etwas kleiner werden.

Schon jetzt allerdings muss der Entwurf nachgearbeitet werden: Unerwartet hat der Kleintransporter für die gemeindliche Kläranlage seinen Geist aufgegeben. Der Motor ist kaputt, es liege ein wirtschaftlicher Totalschaden vor, sagte Küthe. Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung, ein Ersatzfahrzeug anzuschaffen. Dieses werde mit der erforderlichen Zusatzausstattung maximal 25 000 Euro kosten, schätzt die Verwaltung. Für diesen Betrag sei im Finanzhaushalt „noch Luft“, erklärte Küthe. Im Ergebnis würden trotz dieser zusätzlichen Investition keine neuen Schulden gemacht. Der Ausgleich des Haushalts sei gelungen, aber diese Arbeit bereite „zunehmend weniger Spaß“, sagte der Bürgermeister.

Freibad: Vertrag mit Verein

Einstimmig beauftragte das Gemeindeparlament den Gemeindevorstand, mit dem Förderverein Schwimmbad Helsa einen Pachtvertrag auszuhandeln und den Vertragsentwurf dem Ausschuss vorzulegen. Der Verein will das aus Kostengründen geschlossene kommunale Bad im Frühjahr wieder öffnen. Allein in die Anlagentechnik müssten mehr als 200 000 Euro investiert werden, sagte Gemeindevertreter Jürgen Fasold (Grüne Liste Helsa). Das Engagement des Vereins sei sehr zu begrüßen. (pdi) Archivfoto: privat/nh

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