Wo Hennen im Tutu tänzeln - Kindermusical in Vellmar

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Zauberhafte Figuren, super Stimmung: Auch die wilde Mäusebande und der Froschchor (im Hintergrund) trugen zum Riesenerfolg des Chroma-Kindermusicals in Vellmar bei.

Vellmar. Wo Urwaldtiere eine eigene Band gründen und Hennen im Tutu tänzeln, da heißt es, genau hinzuhören und hinzuschauen. So wie am Sonntag im Atrium der Ahnatalschule Vellmar (ASV): Gut 400 Besucher erlebten auf Einladung von Chroma, Schule für Musik und Tanz, die  Aufführung eines Kindermusicals.

Über 80 Kinder der Musikalischen Grundausbildung Ahnatal und der jungen Chroma-Chöre setzten das Singspiel „Ein kleines Huhn fliegt um die Welt“ mit Liedern voller Schwung in einer fantasievollen und detailreichen Kulisse in Szene. Die Leitung lag bei Paola Compagna (Chorleitung) und Marina Wacker (Musikalische Grundausbildung).

Bilder vom Kindermusical

Kindermusical in Vellmar

Vom Hühnerhof bricht eine junge Henne auf, um die große, weite Welt zu erkunden. Unterwegs trifft das kleine Huhn einen sorgenvollen Sultan, einen Froschchor samt Dirigenten, einen Tiger mit Magenverstimmung, eine wilde Mäuseschar und viele illustre Gestalten mehr. In einer knappen Echtzeitstunde fliegt das kleine Huhn einmal um die Welt. „Es braucht kein Auto und kein Geld“, singt das Großaufgebot kleiner Akteure leidenschaftlich.

Überhaupt zeigen sich all die vielen niedlichen Mäuse und Frösche, Hennen und Urwaldtiere, Bauchtänzerinnen und andere eindrucksvoll von ihrer musikalischen Seite. Bravourös meistern Solisten ihren sängerischen Einsatz. Neben dem Titelsong erklingen, in der Instrumentalbegleitung mehrerer Erwachsener, heitere Tierlieder: „Doktor Peter Silie“, „Froschkonzert mit Dagobert“, „König Punimo“ und schließlich ein mitreißender „Urwaldsong“. Die Zuhörer revanchieren sich mit stürmischem Beifall.

Das Publikum aus Eltern, Großeltern, Geschwistern und anderen Musikfreunden genoss sichtbar den Ausflug in die farbenfrohe und fantastische Musical-Welt in einem Bühnenbild, zu dem eine Bastelgruppe aus engagierten Eltern wertvolle Vorarbeit geleistet hatte.

Das Atrium mit Leben erfüllten die Kinder geradezu professionell. Dabei erlebten neben den Älteren aus den Chroma-Chören die meisten der Erst- und Zweitklässler aus der Musikalischen Grundausbildung in Ahnatal ihren ersten öffentlichen Auftritt - ganz pannenfrei.

Die Motivation der Grundschüler hatte vor einem Jahr den Ausschlag für die Produktion geliefert. Aus der ersten Idee entwickelte sich ein Projekt, das durch seine musikalischen Leistungen ebenso wie durch Choreografie und Kostümvielfalt bestach.

Als am Sonntagnachmittag das kleine Huhn dem Ende seiner Weltreise entgegenflattert, da holte der temperamentvolle „Urwaldsong“ die mitklatschenden Zuhörer fast von den Sitzen. Zugaberufe tönen durch das Atrium. Am Ende legt das kleine Huhn freudig sein erstes Ei - Erleichterung bei allen Musicalkindern, Begeisterung bei Zuschauern und Verantwortlichen.

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