Teilstück für knapp drei Wochen gesperrt

Hessen-Forst startet Holzarbeiten entlang der B251

Umleitung: Hier am Gasthaus Ahnetal beginnt die Umleitungsstrecke für Pkw, die den Verkehr auf die Kreisstrsaße in Richtung Weimar führt. Die Straße bis zur Ampelkreuzung Rasenallee ist gesperrt. Fotos: Wewetzer

Kreis Kassel. Zwischen 600 und 800 größere Bäume werden entlang der B251 gefällt. Daher müssen Autofahrer von Samstag, 21. Februar, bis voraussichtlich Dienstag, 10. März, mit einigen Behinderungen rechnen.

Hauptsächlich betroffen ist der rund vier Kilometer lange Bereich von der Ampelkreuzung Rasenallee/Wolfhager Straße bis zum Gasthaus Ahnetal, teilte der Landesbetrieb Hessen Forst mit, der die Arbeiten ausführt.

In vier Abschnitte hat Hessen Forst das Projekt aufgeteilt. Am Wochenende des 21./22. Februar sollen die Bereiche um das ehemalige Forsthaus Harleshausen und ein Waldstück entlang der Rasenallee von der Ampel bis zum Waldausgang in Richtung Heckershausen erledigt werden - dies laut Hessenforst bei fließendem Verkehr. Nur wenn zum Beispiel Bäume über die Straße gezogen müssten, werde dort gesperrt.

Busse dürfen durch 

Als dritter und umfangreichster Abschnitt kommt dann das Teilstück zwischen Kreuzung und Gasthaus an die Reihe. Dort wird die Straße für Pkw und Lkw bis voraussichtlich 10. März voll gesperrt werden. Die Durchfahrt erlaubt ist den Fahrzeugen der Buslinie 110. Am Wochenende 8./9. März wird schließlich der Bereich um das Gasthaus Ahnetal ausgedünnt.

Der Pkw-Verkehr wird von dort auf die Kreisstraße 29 und von da über Weimar umgeleitet. Die Laster müssen einen größeren Umweg in Kauf nehmen, denn ihre Umleitung wird über das Hohe Gras und das Druseltal führen.

Die Fäll- und Rodungsarbeiten seien aus Gründen der Verkehrssicherheit vom Regierungspräsidium Kassel angeordnet worden, sagte Rainer Weishaar von Hessen-Forst. Denn marode Bäume drohten auf die Bundesstraße zu stürzen und in den Fahrbereich ragende Äste Busse und Lkw zu behindern. Die Kosten der Arbeiten liegen laut Hessen-Forst knapp unter 100.000 Euro, könnten jedoch durch die Einnahmen aus der Holzverwertung gedeckt werden.

Landkreis übt Kritik 

Kritik an der Verkehrsregelung übt der Landkreis Kassel, der nach eigener Aussage im Vorfeld nicht konsultiert worden sei. „Es ist unverhältnismäßig, diese Straße über einen solch langen Zeitraum voll zu sperren“ sagt Pressesprecher Harald Kühlborn. Besser für den Berufsverkehr wäre eine jeweils halbseitige Sperrung über eine Ampelregelung gewesen. Das habe sich in der Vergangenheit immer bewährt. Probleme sieht der Landkreis bezüglich der Umleitung für Pkw. Die dafür vorgesehene Kreisstraße sei in schlechtem Zustand und in Weimar würde der Berufsverkehr durch die am Straßenrand parkenden Wagen deutlich behindert. Kühlborn: RP und Hessen-Forst „gehen sehenden Auges in schwierige Verkehrslösungen.“ (swe)

Von Stefan Wewetzer

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