Hessen-Forst: Windwurf nicht dramatisch

Kreis Kassel. Das Unwetter vom Sonntag hat zwar große Schäden an Gebäuden verursacht, der Wald ist jedoch glimpflich davongekommen.

„Wir haben keine dramatische Situation“, sagte Theodor Arend als Sprecher von Hessen-Forst. Er schätze den Windwurf im Gebiet Kaufunger Wald und Meißner auf 25 000 Festmeter. Zum Vergleich: Beim Supersturm Kyrill sind rund eine Million Festmeter Holz angefallen.

Betroffen waren diesmal vor allem Nadelbäume. Sie wurden entwurzelt oder oft in halber Höhe abgedreht. Der Sturm sei sehr lokal aufgetreten, große Wurfflächen gebe es daher nicht, stattdessen viele kleine Bereiche. Das erhöhe jedoch die Borkenkäfergefahr im kommenden Jahr, denn die Insekten könnten sich in schwer einsehbaren Bereichen gut entwickeln. (hog)

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