Straße in Söhrewald wird nun abgefräst

Heute soll es richtig losgehen

Horst Sinemus

Söhrewald. So viel Kritik wie die Erneuerung der Landesstraße zwischen Söhrewald - Wellerode und Wattenbach hat selten eine Baustelle auf sich gezogen. Die beiden zentralen Punkte, an denen sich die Debatte entzündete: die 31 Kilometer lange Umleitung und der Eindruck vieler Menschen in Söhrewald, seit Beginn der Sperrung habe sich auf der Baustelle nicht viel getan. Nach Angaben von Horst Sinemus, Sprecher der Straßenbehörde Hessen Mobil, beginnen die Bauarbeiter am heutigen Dienstag damit, den maroden Straßenbelag abzufräsen. Bislang sei die Zeit dafür genutzt worden, Schutzplanken und Verkehrszeichen abzubauen sowie weitere Vorbereitungsarbeiten zu erledigen.

Weil im Zweiten Weltkrieg im Bereich des Steinbruchs Geschütze der Kasseler Rüstungsbetriebe eingeschossen wurden, habe der Kampfmittelräumdienst die Straße in diesem Bereich untersucht.

„Auch wenn die Befahrbarkeit während dieser Zeit für manchen Betrachter durchaus möglich erschien, war es im Interesse des Schutzes der Verkehrsteilnehmer und der Mitarbeiter der Baufirma nicht möglich, die Strecke offen zu lassen“, sagte der Sprecher.

In den vergangenen Tagen hatten sich wiederholt HNA-Leser zu Wort gemeldet, die nicht verstanden, dass die Strecke gesperrt war, obwohl dort keine Bauaktivitäten zu sehen waren.

So schrieb etwa Dirk Heinemann aus Söhrewald, dass seiner Einschätzung nach in der vergangenen Woche nichts getan wurde, „was eine Vollsperrung rechtfertigen würde“. (ket) Archivfoto:  nh

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