Gemeinde Ahnatal und Evangelisches Altenhilfezentrum richteten einen Bewegungsparcours ein

Hier halten sich alle Generationen fit

Übungen im Sitzen oder Stehen: Unter der Anleitung von Physiotherapeutin Mary Martinez (hinten) üben Margarethe Braun und Gerd Döring an einem Gerät. Die Aufgaben sind sowohl stehend als auch sitzend, beispielsweise auf einem Rollator, durchführbar. Fotos: Kisling

Ahnatal. Mal ist eine ruhige Hand gefragt, mal Konzentration und mal geht es um leichte konditionelle Aufgaben: Beim neu eröffneten Bewegungsparcours an der Ahnataler Casselbreite steht Abwechslung im Vordergrund.

Dabei handelt es sich bei dem Parcours keineswegs um eine Kinderattraktion – die fünf Geräte stehen auf dem Grundstück des Evangelischen Altenhilfezentrums.

In einer Kooperation zwischen dem Altenhilfezentrum und der Gemeinde entstanden die öffentlich zugänglichen Bewegungsstationen. Das Altenhilfezentrum stellte sein Grundstück zur Verfügung und die Gemeinde finanzierte für 38 000 Euro die Geräte sowie einen Weg, der zu diesen führt.

„Der Parcours hat eine sehr gute Lage, da er durch die Heimbewohner, die Anwohner sowie durch Spaziergänger genutzt werden kann. Die Nähe zum Kinderspielplatz verbindet Alt und Jung miteinander“, meinte Bürgermeister Michael Aufenanger während der Eröffnung der neuen Attraktion an der Casselbreite, zu der 250 Besucher erschienen.

Knapp zwei Wochen nach der Eröffnung verzeichnet die Leiterin der Altenhilfe, Petra Freyer-Jüsten, bereits eine große Resonanz. „Es ist faszinierend, welche Wirkung die Geräte auf Schüler haben, die hier vorbeigehen, aber auch auf unsere Senioren. Sogar einige Angehörige unserer Bewohner nutzen die Geräte.“

Während der Planungen habe man bereits gehofft, dass der Parcours Generationen verbinden könne. Dass dies nach der Fertigstellung des Projektes geglückt sei, freute sowohl Freyer-Jüsten als auch Bürgermeister Aufenanger.

Für die Arbeit der Altenhilfe sei das Projekt ebenfalls eine wichtige Investition gewesen. Physiotherapeutin Mary Martinez nutzt bei ihren täglichen Besuchen im Altenhilfezentrum die Stationen, die beispielsweise die Hüft-, Bein- und Schultermuskulatur stärken, regelmäßig.

„Ich finde es sehr schön, dass die Geräte im Freien angebracht und für jeden zugänglich sind. So können sich einerseits Generationen austauschen und andererseits wird die Vitalität durch Übungen in der Natur und an der frischen Luft gestärkt“, lobt Martinez. (ptk)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.