Elf Baunataler Geschäfte und Institutionen beteiligen sich an landesweitem Projekt

Hier wird Kindern in Not geholfen

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Sie machen alle mit: Bürgermeister Manfred Schaub (von links) übergab die Signets für die Hilfe-Inseln jetzt an Katja Freitag (Stadtbücherei), Giesela Sandgaard (Boutique Janett), Stefan Dittmar (Sparkasse), Peter Hammerschmidt (Raiffeisenbank), Liane Franz (Stadtcafé) sowie Alexandra Lindner und Lothar Becker (Heini Weber). Über das Engagement der Baunataler Geschäftsleute freut sich auch Michael Grieneisen vom Polizeipräsidium Nordhessen.

Baunatal. Baunataler Kinder können sich in Zukunft in ihrer Stadt noch sicherer fühlen: In sogenannten „LEON-Hilfe-Inseln“ in Geschäften und Institutionen in der Innenstadt finden Mädchen und Jungen Zuflucht, wenn sie in Not sind oder sich nicht gut fühlen.

Während der Sitzung des Arbeitskreises „Sicherheit in Baunatal“ sei das Präventionsprojekt der hessischen Landespolizei jetzt offiziell in Baunatal gestartet worden, so eine Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Auf Initiative der Stadt haben einige Geschäftsleute in der Innenstadt ihre Bereitschaft zur Teilnahme am „LEON-Hilfeinsel-Projekt“ signalisiert. Sie möchten künftig Kindern Schutz und Hilfe bieten, wenn sie sich verfolgt oder bedroht fühlen, sich verlaufen haben oder sich unwohl fühlen.

Zur Einführung des LEON-Projekts in Baunatal übergab Bürgermeister Manfred Schaub an die elf teilnehmenden Geschäftsleute und Institutionen die Signets, die in Kinderaugenhöhe an die Eingangstüren geklebt werden. Wenn Hilfe suchende Kinder in die Geschäfte kommen, wissen alle Mitarbeiter, was zu tun ist. Sie verständigen beispielsweise die Polizei, Schulen oder die Eltern und stehen den Mädchen und Jungen mit Rat und Tat zur Seite. Start des LEON-Projekts in Baunatal sei zunächst in der Innenstadt, später wolle man auch in anderen Stadtteilen Hilfe-Inseln einrichten, sagte der Bürgermeister. Er dankte den teilnehmenden Betrieben und Institutionen, die damit eine besondere gesellschaftliche Verantwortung dokumentieren.

In den Altenbaunaer Grundschulen Am Stadtpark und in der Friedrich-Ebert-Grundschule wird Michael Grieneisen, Jugendkoordinator im Polizeipräsidium Nordhessen, die Schüler und Lehrer genauer über die Hilfe-Inseln informieren.

Auf den gelben Plakaten an den Ladentüren ist unter der Aufschrift „Hilfe-Insel für Kinder“ auch der fröhliche Kinderkommissar Leon, ein großer Plüschlöwe, zu sehen, mit dem die Landespolizei für ihr Projekt wirbt. Über 1000 solcher Hilfe-Inseln für Kinder gibt es landesweit. Leon begleitet seit vielen Jahren als „Sympathiefigur“ der Landespolizei Kinder in ganz Hessen auf ihrem Schul- und Lebensweg. (sok)

Baunataler „LEON-Hilfe-Inseln“ in der Innenstadt:

• Stadtbücherei

• Raiffeisenbank

• Kasseler Sparkasse

• Heini Weber

• „DER“-Reisebüro

• Wogatc

• Die Insel

• Boutique Janett

• Galerie Schüffler Weitere Geschäftsleute, die eine „Hilfe-Insel“ für Kinder anbieten möchten, können sich im Rathaus unter der Telefonnummer 0561/4992-267 melden.

Weitere Informationen unter www.polizei.hessen.de/LEON

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