Dorferneuerung kann jetzt beginnen – Staatssekretär Saebisch übergab Urkunden

Hilfe für Helsa und Nieste

Nieste und Helsa sind Vorreiter: Das erste gemeinsame Dorferneuerungsprojekt benachbarter Kommunen in Hessen wurde jetzt mit Nieste und Helsa gestartet. Auf dem Bild vor der ehemaligen Landgaststätte Ketzer stehen der Niester Bürgermeister Edgar Paul (von links), Staatssekretär Steffen Saebisch, Vizelandrätin Susanne Selbert und Helsas Bürgermeister Tilo Küthe. Foto: Wohlgehagen

Nieste / Helsa. Für Nieste und Helsa gibt es in der Adventszeit gute Nachrichten und doppelten Grund zum Feiern: Die Bürgermeister der beiden Gemeinden erhielten jetzt vom hessischen Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch (FDP) im Dorfgemeinschaftshaus Nieste die Urkunden für die gemeinsame Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen.

„Ein wesentliches Merkmal unseres neuen Programms ist, dass die Bürger im Mittelpunkt stehen; in den Gemeinden soll der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft gestärkt werden“, sagte der Staatssekretär. Steffen Saebisch ermunterte die beiden Gemeinden, für sich möglichst viel von dem mit 250 Millionen Euro in zehn Jahren dotierten Fördertopf an Land zu ziehen.

Anders als früher werden nicht mehr einzelne Ortsteile in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen, sondern nur noch komplette Städte oder Gemeinden. Für Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) steht das Vereinssaal-Projekt „König von Preußen“ im Kernort Helsa ganz oben auf der Liste.

Die Gemeinde Nieste plant als erste Maßnahme ein Geschäftszentrum auf dem Areal des ehemaligen Landgasthofs Ketzer, um ihre Ortsmitte weiter zu stärken.

Der Landkreis Kassel sei ein Vorreiter in der Regionalentwicklung und setze diese Tradition mit einem Pilotprojekt benachbarter Gemeinden in der Dorferneuerung fort, sagte Vizelandrätin Susanne Selbert (SPD). Damit die ersten Projekte eingeleitet werden können, überreichte die Erste Kreisbeigeordnete den beiden Bürgermeistern die Förderbescheide für ein interkommunales Entwicklungskonzept (Zuschuss: 16 555 Euro) und die städtebauliche Fachberatung (8171 Euro). (ppw)

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