DRK-Rettungswache in Vellmar zieht in neues Gebäude

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Einsatzbereit: Rettungsassistent Jörg Schnitzerling (links) und Rettungssanitäter Markus Beyer vor der neuen DRK-Rettungswache. Die Halle bietet Platz für drei Fahrzeuge.

Vellmar. 450.000 Euro investierte der DRK-Rettungsdienst Kassel in seine neue Wache in Vellmar - und das Ergebnis kann sich sehen lassen. In der Warburger Straße in direkter Nachbarschaft zum TÜV ist ein moderner, funktionaler Bau entstanden, der den Einsatzkräften beste Bedingungen bietet.

Kurzclip: Stephan Moritz, Leiter des Rettungsdienstes

Die Vellmarer Rettungswache ist die erste, die der DRK-Rettungsdienst Kassel, eine Tochter der DRK-Kreisverbände Kassel-Land und Kassel-Wolfhagen, komplett neu gebaut hat, erläuterte Rettungsdienstleiter Stephan Moritz gestern beim Ortstermin.

Nach einjähriger Bauzeit entstanden auf 200 Quadratmetern Fläche eine Fahrzeughalle, die drei Einsatzfahrzeugen Platz bieten könnte, ein Büro, ein Aufenthaltsraum mit Küche, eine Umkleide, eine Wäscherei, ein Materiallager und eine Kleindesinfektionsanlage für die Einsatzkleidung.

Zehn Stellen wurden für die Rettungswache in Vellmar neu geschaffen, mit zwei Einsatzkräften ist die Wache rund um die Uhr besetzt. Stationiert ist zurzeit ein Rettungsfahrzeug, sagt DRK-Geschäftsführer Holger Gerhold-Toepsch. Die Vellmarer Wache deckt auch Ahnatal, Calden, Fuldatal und die Kasseler Nordtstadt ab.

Er weist darauf hin, dass durch den neuen Standort in Vellmar die Zeitschiene zwischen der Alarmierung bis zum Eintreffen der Rettungskräfte am Notfallort - das Hessische Rettungsdienstgesetz schreibt zehn Minuten vor - „deutlich verbessert“ werde.

Dass für eine Rettungswache in Vellmar der Bedarf da ist, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Sei der Einrichtung der Vellmarer Wache im Oktober 2010 - damals noch als Provisorium in den Räumen des DRK-Ortsvereins Vellmar in der Schulstraße - absolvierten neun hauptamtliche Rettungsassistenten mit Unterstützung einer Auszubildenden 3000 Einsätze.

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