Nach Wohltätigkeitskonzert: 3617 Euro für Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Hilfe mit klingender Münze

Spendenübergabe: Symbolisch überreichen der Präsident der Bundesbereitschaftspolizei, Friedrich Eichele (links), Bürgermeister Dirk Stochla und Kuratoriumsvorsitzender Uwe Kemper (rechts) den Erlös des Wohltätigkeitskonzertes an Oberst a. D. Jürgen Damm, den stellvertretenden hessischen Landesverbandsvorsitzenden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Foto: Brandau

Vellmar. Das Bundespolizeiorchester aus Hannover ist in Vellmar ein gern gesehener Gast. Begeistern die Berufsmusiker um Dirigent Matthias Höfert mit ihren musikalischen Darbietungen doch immer wieder die Konzertbesucher. In diesem Jahr gaben die Uniformierten zwei Konzerte in der Ahnestadt. Ein Open-Air-Konzert anlässlich der Aktion „Licht und Kunst“ im Ahnepark und ein Benefizkonzert in der Mehrzweckhalle Frommershausen, dessen Erlös für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kreisverband Kassel, bestimmt ist.

Spendenübergabe

Jetzt erfolgte im Vellmarer Rathaus, im Beisein vom Präsidenten der Direktion der Bundesbereitschaftspolizei Fuldatal, Friedrich Eichele, Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla und dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Vereine, Uwe Kemper, die Spendenübergabe in Höhe von 3617 Euro an Oberst. a. D. Jürgen Damm, dem stellvertretenden VDK-Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen.

Mit einem Besucherrekord von 707 zahlenden Gästen sei das Wohltätigkeitskonzert am 2. November die am besten besuchte Veranstaltung gewesen, die bisher in der Halle stattgefunden habe, erklärte Stochla. Für die Besucher gebe es zwei Gründe, das seit vielen Jahren angebotene Konzert zu besuchen. „Einmal, um ein ganz besonderes Musikerlebnis zu genießen und anderseits, um mit dem Erlös aus dem Konzert eine gute Sache zu unterstützen“, sagte Stochla.

Gemeinsame Sammlungen

Zum Volksbund und insbesondere zu Jürgen Damm, dem Vertreter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, unterhält Vellmar vielfältige Verbindungen. Stochla erinnerte an gemeinsame Spendensammlungen, an die Feierstunde anlässlich des Volkstrauertages und an verschiedene Projekte zur Erhaltung von Kriegsgräbern auf Vellmarer Friedhöfen.

Jürgen Damm bedankte sich für die Spende und erläuterte die Aufgaben des Volksbundes. 1954 beauftragte die Bundesregierung den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit der Anlage, der Pflege und Erhaltung von Kriegsgräbern im Ausland.

Diese Aufgabe rühre daher, dass im Versailler Vertrag völkerrechtlich festgelegt wurde, dass im Krieg gefallene Soldaten, und nach dem Zweiten Weltkrieg dann ergänzt durch Kriegshandlungen umgekommene Zivilpersonen, in ihren Gräbern dauerndes Ruherecht genießen, erklärte Damm. Diese Aufgabe übernimmt der Volksbund seit seiner Gründung 1919.

85 Prozent der benötigten Mittel kommen aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Rund 15 Prozent sind staatliche Zuwendungen. „Daher sind wir natürlich froh, wenn wir solch große Spenden erhalten“, freute sich Damm.

Von Werner Brandau

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