Kuratorium verteilte 10.000 Euro an Baunataler Vereine und Institutionen

Hilfe für Menschen mit Behinderungen

Sie eint die tatkräftige Hilfe: Vertreter der Vereine und Institutionen, die Menschen mit Behinderung und in Not geratene Menschen unterstützen, sowie des Kuratoriums Aktion für behinderte Menschen Region Kassel trafen sich mit Bürgermeister Manfred Schaub zur traditionellen Scheckübergabe. Foto: privat/nh

Baunatal. Große Freude bei Baunataler Vereinen und Institutionen, die sich der Anliegen behinderter sowie unschuldig in Not geratener Menschen annehmen. Bereits zum 22. Mal gab es vom Kuratorium Aktion für behinderte Menschen Region Kassel einen warmen Sommer-Geldregen für ihre Arbeit.

Insgesamt konnte Susanne Bauer, Geschäftsführerin des Kuratoriums, am Dienstag Spenden in Höhe von 10.000 Euro verteilen.

Weihnachtskonzert

Traditionell hatte Bürgermeister Manfred Schaub die Vertreter der verschiedenen Einrichtungen zur Scheckübergabe im Rathaussaal empfangen. Die Stadt Baunatal gehört zu den langjährigen Spendern der Aktion. Jedes Jahr kommt der Erlös des Weihnachtskonzertes in der Stadthalle mit dem Heeresmusikkorps 2 aus Kassel Menschen in Baunatal zugute.

Auch der Baunataler Skiclub Schmandhasen spendete erneut den Erlös aus seinem Fest zur Maibaumaufstellung, das in diesem Jahr am Himmelfahrtstag stattfand. Weitere Spenden kamen wieder aus dem Zweckertrag der Raiffeisenbank, die die Spendenaktion des Kuratoriums ebenfalls seit Langem unterstützt.

Bei der Werbung um Spenden weise man immer wieder darauf hin, dass das Geld in Baunatal bleibe, sagte der Bürgermeister. „Wir wissen genau, wo die Spenden hingehen.“

Schaub dankte den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Vereine und Verbände für ihr unermüdliches Engagement sowie den Schmandhasen, der Raiffeisenbank und dem Heeresmusikkorps 2 aus Kassel für ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

„Ein wichtiges Anliegen“

Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenzuführen, sei der Stadt „ein wichtiges Anliegen“. Mit dem Bau der neuen Begegnungsstätte im ehemaligen Postgebäude mitten am Marktplatz, eine Einrichtung der Baunataler Diakonie Kassel, werde ein Zeichen für gelebte Inklusion gesetzt.

Über Spenden freuen sich in diesem Jahr die Musikgruppe „Momus“, die Suchtberatung des Diakonischen Werks, der Verein Frauen helfen Frauen, die Unabhängige Behindertengruppe, die Freizeitgruppe Kirchenzentrum Bornhagen, die Selbsthilfegruppe Schlafapnoe sowie die Baunataler Diakonie Kassel.

Jeweils 300 Euro erhalten zudem fünf Baunataler Familien, die sich durch die Spenden einige lang gehegte Wünsche erfüllen können, sagte Kuratoriums-Geschäftsführerin Susanne Bauer, zum Beispiel eine Ferienfreizeit, eine Spezialmatratze oder den Besuch bei den Großeltern. (mic)

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