Stiftung fördert Vabia mit 10 000 Euro – Zwölf Jugendliche erhalten Unterstützung

Hilfe zum Schulabschluss

Spendenübergabe: Gemeinsam freuen sich Vabia-Vorstandsvorsitzender Michael Wendler (von links), Share Value Stiftungsratsvorsitzende Christine Weispfenning und Vabia-Geschäftsführer Michael Kurz über die finanzielle Zuwendung. Foto: Brandau

Vellmar. Die Freude stand Michael Kurz und Michael Wendler vom Verein für Ausbildung, Beratung, Integration und Arbeit (Vabia) in Vellmar förmlich ins Gesicht geschrieben. Und dafür gab es einen guten Grund. Christiane Weispfenning von der Share Value Stiftung in Erfurt überbrachte dem Verein einen Scheck über 10 000 Euro für ein Projekt, das jungen Menschen einen Realschulabschluss ermöglichen soll.

„Ich freue mich, dem Verein diese Spende überreichen zu können“, erklärte Christiane Weispfenning, Vorsitzende des Stiftungsrates. Mit jährlich rund 600 000 Euro fördert die Stiftung soziale Projekte der Diakonie in Thüringen und Hessen. Neben der Vabia in Vellmar wurden diesmal auch die Malsfelder Behindertenwerkstatt der Baunataler Diakonie mit 6000 Euro und der Hessisch Lichtenau e.V. mit 4500 Euro gefördert.

„Eine willkommene Spende, für die wir sehr dankbar sind“, sagte Vabia-Geschäftsführer Michael Kurz. Manchmal müsse man Projekte beginnen, deren Finanzierung noch nicht gesichert sei, weil einfach der Bedarf da sei und gehandelt werden müsse. So gebe es bereits ein sehr erfolgreiches Projekt, bei dem Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen keinen Schulabschluss hätten, diesen mit Unterstützung von Vabia nachholen könnten.

Allerdings gebe es kaum Gelegenheiten für einen Realschulabschluss, beschreibt Michael Kurz die Situation. So habe man letztes Jahr ein Projekt mit zwölf Jugendlichen gestartet, von denen inzwischen zehn einen Realschulabschluss mit guten Ergebnissen erreicht hätten. „Durch diese großzügige Spende der Share Value Stiftung ist die Finanzierung eines neuen Projektes mit nochmals zwölf Jugendlichen möglich geworden“, bestätigt der Vabbia-Geschäftsführer.

Auch Vabia-Vorstandsvorsitzender Michael Wendler ist begeistert von der Unterstützung. „Dafür bedanken wir uns ganz herzlich“, meinte Wendler. Auf Spenden werde die Vabia auch künftig angewiesen sein, auch wenn der Verein ab 1. Januar 2013 unter das Dach der Diakonie schlüpfen wird.

Von Werner Brandau

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