Neun Bands spielten beim zweiten Schauenrock-Festival - Leider kamen nur sehr wenige Besucher

Der Himmel voller harter Beats

Harte Töne: Neben der Band „Sendezeit“ (Foto) sorgten acht weitere Musikgruppen für heiße Rhythmen und rockige Musik. Leider kamen nur wenige Gäste zum Schauenrock-Festival, die Stimmung war aber trotzdem sehr gut. Fotos: Hartung

Schauenburg. Harte Beats schallen aus der Halle. Die heißen Rhythmen sind auf dem gesamten Festivalgelände zu hören. Kein Wunder – denn der Himmel rockt.

Das ist in diesem Falle wörtlich zu nehmen. Neun Bands ließen am Samstag beim Schauenrock-Festival ab dem Nachmittag die Bühne in der Halle des Gasthauses Himmel beben. Dabei hing der Himmel nicht voller Geigen, sondern Gitarrenklänge und Schlagzeugrhythmen gaben den Ton an. Die Musikrichtungen waren bunt gemischt: Metal, Rock und Punk waren angesagt, aber auch Jazz, 70er-Jahre-Musik und Bluesrock standen auf dem Programm.

Schauenrock fand zum zweiten Mal statt. Leider waren nur wenige Gäste gekommen, die ließen es aber ordentlich krachen. Wie Verena Dormann (26) aus Kassel. Hier könne man eine super Auswahl verschiedener Musikrichtungen erleben, sagt sie. „Außerdem ist es eine coole Location“, findet Sebastian Wentzell (26, Kassel). Hier könnten junge Bands zeigen, was sie drauf haben, sind sich die beiden einig. Das war auch ein Ziel der Veranstalter.

Voneinander profitieren

„Wir möchten, dass neue und bereits bekannte Bands voneinander profitieren und Synergieeffekte nutzen“, sagte Frank Döring, Vorsitzender des Schauenrock-Vereins. Von über 40 Bewerbungen durften neun Bands auf der Bühne rocken, darunter „Sendezeit“, „Anthropoyds“ und „Freaks“.

Unterstützt wurde der Schauenrock-Verein unter anderem von der Gemeinde und der Jugendpflege Schauenburg. Der geplante Musikerflohmarkt, der vor der Halle stattfinden sollte, wurde wegen Regens abgesagt. Dafür gab es in der Halle Mittelalterartikel am Stand von Uwe Patzer zu kaufen.

Leider kamen auch am Abend nur 150 Leute. „Das können wir uns nicht erklären“, sagte Frank Döring. Man müsse darüber nachdenken, ob die Veranstaltung im nächsten Jahr auch in dieser Form stattfinden solle. Hintergrund

Von Tina Hartung

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