Neuartige Rockpanel

Hinterlüftete Fassaden

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Beispiel einer stilvollen Fassadengetaltung in Holzoptik: Die moderne Gebäudehülle hebt einen Anbau in der Karl-Marx-Straße 12 in Heiligenrode farblich hervor und muss nicht wie herkömmliche Fassaden nach fünf bis zehn Jahren wieder gestrichen werden.

Die Verbesserung des Raumklimas merkt man sofort“: Dachdeckermeister Holger Hartmann, seit 33 Jahren im Geschäft, ist ganz begeistert von dem erst seit zwei Jahren erhältlichen Produkt Rockpanel zur Gestaltung einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade (VHF).

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 Dies und die sehr gute Wärmedämmung sind zwei Argumente, die für diese neue Art der Außenwandverkleidung sprechen.

„Dampfdiffusionsoffene Baustoffe sind nur von innen nach außen durchgängig“, erläutert Hartmann. Ähnlich wie bei Funktionsjacken wird Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert, von außen jedoch kann keine Nässe eindringen. Außer vor Regen und Tauwasser schützt die neuartige Fassade vor Gefahren wie Brand und Blitz und wirkt zusätzlich schalldämpfend.

Farbbeständig

Vulkanischer Basaltstein ist der Rohstoff, aus dem die Rockpanel-Tafeln gefertigt werden. So sind sie, ähnlich wie Stein, zu 100 Prozent witterungs-, temperatur- und UV-beständig; auch die Farben bleiben stabil, blättern nicht ab, und die Tafeln verrotten nicht. Nach Gebrauch können sie wiederverwertet oder umweltfreundlich recycelt werden. Bei der Herstellung werden dicke Platten auf acht Millimeter zusammengepresst: „Sie werden dadurch hart wie Stein, sind aber gleichzeitig flexibel biegbar“, erläutert der Dachdeckermeister.

Konstruktion

Betrachtet man die Fassade im Querschnitt, so gibt es eine Unterkonstruktion und eine Fassadenverkleidung: Zunächst kommt die Wand, dann die Dampfbremse und eine Luftschicht. Die letzte Schicht, die Außenhülle, bildet das vorgehängte Panel. Es wird am Ende mit Aluminiumwinkeln, direkt oder unsichtbar, an der Unterkonstruktion befestigt.

Wärmeschutz und Energieeffizienz eines Gebäudes werden so erhöht. Weitere Vorteile sind die schnelle Installation, die einfache Wartung und somit die langfristige Senkung von Kosten.

Form und Farben

„Jegliche Farben und Formen sind denkbar, unterschiedliche Prägungen und Strukturen“, listet Holger Hartmann auf. Sogar Bögen seien machbar. Erhältlich sind die Fassadentafeln in fast allen RAL- und NCS-Farben. So kann man auch einzelne Gebäudeteile wie Giebelfenster und Dachgauben verkleiden oder die Tafeln als Attikablende einsetzen. Designs mit Holz-, Metallic-, Brilliant und Chamäleon-Oberflächen sind erhältlich und beliebig kombinierbar.

Am Anfang steht bei dem Dachdeckermeister von jeher die genaue Analyse, um das Material richtig einsetzen zu können. Prinzipiell sei die Rockpanel-Fassade für alle Häuser empfehlenswert. Als Haupteinsatzgebiet sieht er jedoch eher den Sanierungsbereich.

Vorteile im Vergleich

Die hinterlüftete Fassade bietet sowohl eine Anpassung an heutige als auch an zukünftige Energienormen und trägt zu einem gesunden Raumklima bei. Holger Hartmann ist sicher, dass VHF das bisher eingesetzte Wärmeverbundsystem mit Styropor, das die Problematiken Brandgefahr, Dampfdichtheit und hohe Entsorgungskosten mit sich bringt, ablösen wird. (pks)

www.hartmanndach.de

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